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Innenminister Beuth ehrt Feuerwehr: Lob für Gemündens Wehr von allerhöchster Stelle

Die Freiwillige Feuerwehr Gemünden ist „Feuerwehr des Monats Juni“. Ein Titel ohne Mittel? Von wegen, es gab neben einer schmucken Urkunde auch noch 500 Euro und einen Händedruck von Hessens oberstem Feuerwehrchef, Innenminister Peter Beuth (CDU).
Der große Moment: Innenminister Peter Beuth (rechts) überreicht Wehrführer Stefan Raab (Mitte) und dessen Stellvertreter Carsten Jäger die 500-Euro-Prämie, mit der das Land Hessen vor allem die Jugendarbeit der Gemündener Feuerwehr anerkennt und fördert. Der große Moment: Innenminister Peter Beuth (rechts) überreicht Wehrführer Stefan Raab (Mitte) und dessen Stellvertreter Carsten Jäger die 500-Euro-Prämie, mit der das Land Hessen vor allem die Jugendarbeit der Gemündener Feuerwehr anerkennt und fördert.
Gemünden. 

Die frohe Botschaft, dass die Feuerwehr Gemünden „Feuerwehr des Monats Juni“ ist, kam nicht nur per Post, sondern auch per Minister: Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) kam am Donnerstag höchstselbst ins Gemündener Dorfgemeinschaftshaus, um den Mitgliedern der Weilroder Ortsteilwehr anerkennend die Hand zu schütteln. Beuth sagte, viele, sehr viele Hessische Feuerwehren bewürben sich Monat für Monat um diese Auszeichnung und die dazugehörige Zuwendung, mit der das Land sehr gerne die Leistungen der Feuerwehren bei der „nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr“ unterstütze.

Oft sei es aber schwierig, die richtige Wahl zu treffen, weil sie eigentlich alle dieses Prädikat verdient hätten. Wenn sein Ministerium sich aber für Gemünden entschieden habe, dann aus gutem, ja herausragendem Grunde, sagte Beuth. Er meinte damit das Konglomerat aus Sicherstellung des Brandschutzes, Einbindung ins gesellschaftliche Leben, Teamgeist, Ausbildung von Einsatzkräften, insbesondere aber Kindern und Jugendlichen.

Runde Mischung

Dass diese Mischung in Gemünden besonders rund ist, habe er seinen Mitarbeitern, die die Verleihung vorbereitet haben, gerne geglaubt. Und nach den ersten Minuten in Gemünden und im Kreise der Feuerwehr habe er auch selbst so empfunden. Er spüre, mit wie viel Spaß und Engagement die Gemündener Wehrleute praktisch von Kindesbeinen an bei der Sache seien und wie sehr sie in das Gemeinwesen eingebunden seien. Ohne Feuerwehr gehe in Dörfern wie Gemünden gar nichts, sagte Beuth. Sie komme eben nicht nur, wenn’s brennt, sie sei einfach immer da, wenn man sie brauche.

Mit Interesse vernahm Beuth, dass in Gemünden 36 Aktive, eine schlagkräftige Jugendwehr und ein Haufen hochmotivierter „Löschtiger“, die nichts eiligeres zu tun hätten, als in die Einsatzabteilung hineinzuwachsen, 497 Bürgern gegenüberstehen. Da frage er sich, ob es im Dorf überhaupt ein Haus gebe, in dem Menschen leben, die nichts mit der Feuerwehr zu tun hätten.

So ist Gemünden eine würdige „Feuerwehr des Monats“. Den Scheck über 500 Euro nebst Urkunde überreichte Beuth Wehrführer Stefan Raab und dessen Stellvertreter Carsten Jäger.

Jäger hatte zuvor einen Abriss über die Wehr, ihre Mitglieder- und Einsatzzahlen sowie die Nachwuchsförderung gegeben.

Bürgermeister Axel Bangert (SPD) kennt als ehemaliger Wehrführer die Feuerwehr von innen und weiß deshalb auch um den Teamgeist. Er sei aber stolz auf alle 13 Weilroder Feuerwehren. Alle seien sie mit Engagement und Spaß bei der Sache, vor allem auch, wenn es um den Nachwuchs gehe.

Vorbildlich

Landrat Ulrich Krebs (CDU) zeigte sich von der Jugendarbeit der Wehr ebenfalls beeindruckt. Gerne habe er die Patenschaft für die neue Kindergruppe „Löschtiger“ übernommen. So wie die Dinge bei den Weilroder Wehren generell laufen, könne es anderen, auch im Vordertaunus, nichts schaden, einmal einen Blick auf Weilrod zu werfen.

Ähnlich anerkennend äußerte sich auch Kreisbrandinspektor Carsten Lauer. Wie die Weilroder Wehren versuchten, mit den vorhandenen Gegebenheiten zurechtzukommen und ihrem Hilfeleistungsauftrag gerecht zu werden, sei aller Ehren wert, davon könne man auch im Vordertaunus lernen.

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