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In Schmitten bleibt es bei Kinkel und Bös

Von In neun Wochen ist Bürgermeisterwahl in Schmitten. Die Kandidaten stehen fest, und auch der Wahlkampf wird irgendwann beginnen.
Karl-Heinz Bös Bilder > Karl-Heinz Bös
Schmitten. 

Es bleibt dabei. Seit gestern Abend, 18 Uhr, steht fest, dass die Schmittener bei der Bürgermeisterwahl am Sonntag, 28. September, die Wahl zwischen zwei Kandidaten haben: Amtsinhaber Marcus Kinkel (FWG) möchte Verwaltungschef bleiben, sein Herausforderer Karl-Heinz Bös (CDU) möchte es werden.

Neun Wochen bleiben den beiden Kommunalpolitikern damit, für sich zu kämpfen. Doch Bürgermeister Kinkel ist derzeit noch ziemlich gelassen. „Alles zu seiner Zeit“, antwortet er auf die Frage, wann er mit dem Wahlkampf beginnt. Mitte August nannte er als möglichen Zeitpunkt, seine Pläne zu präsentieren. Auch seine Internet-Seite soll dann erst freigeschaltet werden.

„Für mich ist das sowieso nichts Besonderes“, meint der Rathauschef dann noch. Schließlich ziehe er inzwischen bereits zum dritten Mal einen Bürgermeister-Wahlkampf durch. Über seinen Herausforderer will sich der 47-Jährige nicht äußern. „Ich konzentriere mich auf mich“, stellt der Schmittener fest, „und dass ich es ernst meine, wissen die Leute.“

Für Bös hat der Wahlkampf hingegen begonnen. „Ich bin viel unterwegs, bei mir läuft das aber weniger über Presse, Rundfunk und Fernsehen, sondern intern“, meint er scherzhaft. Er sei viel auf Straßenfesten und bei Grillabenden, um sich bekannt zu machen. „Ich warte nicht bis Mitte August“, sagt er in Anspielung auf den Bürgermeister. Der Niederreifenberger weiß aber auch, dass er im Vergleich zum Amtsinhaber trotz langjähriger Tätigkeit als CDU-Politiker aufholen muss. Vor allem in den unteren Ortsteilen. „Es wird nicht einfach.“

Trotzdem: Die heiße Phase kommt auch bei Bös erst noch. Zwei Diskussionsabende – einer in Dorfweil und einer in Oberreifenberg – sind zum Beispiel geplant, Informationsstände auf Parkplätzen und vor Supermärkten ebenfalls, und Plakate werden auch noch aufgestellt. Jede freie Minute wolle er nutzen, sagt Bös, der als Betriebsleiter bei Thyssen-Krupp beruflich stark eingespannt ist, und alles versuchen. „Urlaub gibt’s deshalb nicht.“ Seine Internetseite (www.gemeinsamfuerschmitten.de) hat der gemeinsame Kandidat von CDU, UBB und Grünen schon lange freigeschaltet, er twittert, und einen Facebook-Account hat er auch, denn: „Das muss heute sein.“

Wahlleiter Marius Müller-Braun war gestern um 18 Uhr doch ein wenig erleichtert, dass nicht noch ein dritter Kandidat aufgetaucht ist. Schließlich gebe es bei zwei Bewerbern – aller Wahrscheinlichkeit nach – keine Stichwahl, die noch einmal eine Menge Arbeit machen würde. Müller-Braun hat schon Ende Mai angefangen, die Bürgermeisterwahl zu organisieren. Umschläge sind bereits bestellt, die Druckerei über die Muster-Stimmzettel informiert. Erklärt der Wahlvorstand am Freitag, 1. August, die Unterlagen für in Ordnung, sind beide Kandidaten zugelassen. Dann können die Briefwahl-Unterlagen fertiggemacht werden. Derzeit ist der Verwaltungsmitarbeiter dabei, die Wahlhelfer zu bestellen, und das dauert, denn bei der Europawahl waren beispielsweise 79 Schmittener in den Wahllokalen eingesetzt. „Ich habe schon viele Absagen bekommen“, berichtete er. Über Bürger, die am Wahlsonntag mitarbeiten möchte, würde er sich deshalb sehr freuen. Interesse? Müller-Braun anrufen: (0 60 84) 46 52.

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