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Oldtimer: Horex-Liebhaber zu Gast in Merzhausen

Von Im vergangenen Jahr war Bimöhlen im Kreis Segeberg über Pfingsten Treffpunkt der europaweiten Sternfahrt von Horex-Fahrern. In diesem Jahr führt die 64. Horex-Sternfahrt in den Süden der Republik nach Freiburg. Der Horex-Club Taunus will dort schon Werbung machen für die Jubiläums-Sternfahrt, die 2019 nach Merzhausen im Usinger Land führt.
Ein Ausstellung von Horex-Motorrädern hatte 2016 bereits die Kerb in Merzhausen belebt. Nun gibt es eine Neuauflage. Archivfoto: Kreutz Foto: Evelyn Kreutz Ein Ausstellung von Horex-Motorrädern hatte 2016 bereits die Kerb in Merzhausen belebt. Nun gibt es eine Neuauflage. Archivfoto: Kreutz
Merzhausen. 

Dass die 65. Horex-Sternfahrt im nächsten Jahr nach Merzhausen führt, obwohl es dort außer Jürgen Herrle nicht viel mehr Fahrer dieser Kultmaschinen gibt, hat einen Grund. Die Geschichte geht so: Im Jahr 2016 waren etliche schmucke Zweiradlegenden aus dem Horex-Werk in Bad Homburg eine der Attraktionen der Kerb in Merzhausen. Im Vorfeld hatte Kerbemacher Hans-Joachim Rühl einfach Frank Vollmer, den Clubkapitän Frank vom Horex-Club Taunus angeschrieben, ob eine kleine Ausstellung möglich sei.

Ein Team geworden

Den Horex-Besitzern schien es in Merzhausen gefallen zu haben. Und Vollmer lernte die gute Zusammenarbeit mit Rühl schätzen. Das war für ihn Grund genug anzuklopfen, ob Merzhausen an Pfingsten 2019 Ziel der Horex-Sternfahrt sein und er auf die Unterstützung der Kerbevereine bauen könnte. Dort gibt es die Rauschpennhalle und einen Platz davor und aus Rühls Sicht auch genug Helfer, die die Verpflegung der Gäste übernehmen. Rühl ist sicher, dass es eine Bereicherung für Merzhausen sein wird, eine so große internationale Veranstaltung auszurichten. Auch wenn ihm in der Herbstversammlung der Merzhäuser Vereine klargeworden sei, dass wie bei der Kerb nicht alle mitmachen würden, geht er davon aus, dass das zu stemmen ist. Anders als von manchen befürchtet, würden garantiert keine 200 Helfer gebraucht.

Rühl setzt auf viele Helfer

Selbst wenn an Pfingstsonntag wegen der Veranstaltung der Kirchengemeinde am Pfingstborn der Posaunen- und der Kirchenchor, die Backesleute und Teile der Feuerwehr als Helfer fehlten, müssten genug Freiwillige zur Verfügung stehen, meint Rühl, der als Motivator innerhalb von fünf Jahren die Merzhäuser Kerb wieder zu einer Größe in dem Usinger Stadtteil gemacht hat.

Auch wenn die Sternfahrt nichts zu tun hat mit dem internationalen Horex- und Oldtimertreffen, das der Motorsportclub Bad Homburg jährlich in Friedrichsdorf/Burgholzhausen veranstaltet, zog Vollmer Parallelen beim Einsatzplan. Die 190 Einsatzstunden von der Zweitagesveranstaltung in Burgholzhausen hochgerechnet kam Vollmer auf maximal 350 Stunden für das Szenetreffen in Merzhausen. Die Anreise der Horex-Freunde ist für Freitag geplant. Dann müssen die Fahrer in der Rauschpennhalle verpflegt werden. „Da reicht vor der Halle ein Grill und Getränkestand“, so Vollmer.

Fahren und Feiern

Am Samstag und Sonntag organisiert der Horex-Club Ausfahrten über die schönsten Strecken im Taunus. Da müssten die Merzhäuser jeweils ein Frühstück und ein Abendessen anbieten. Mittags reiche die Besetzung des Grill- und Getränkestands. Vor der Abfahrt am Pfingstmontag wäre dann wieder ein Frühstück fällig.

Ein großes kulturelles Programm für die Horex-Fans hält Vollmer nicht für nötig. „Die wollen fachsimpeln und ein bisschen feiern, mehr nicht“, ist er sich sicher. Und er geht davon aus, dass für die Vereine ordentlich etwas hängen bleibt. Wenn wirklich Not am Mann sei, könnten die 15 bis 20 Mitglieder des Horex-Clubs Taunus mit anpacken.

Die Zahl der Teilnehmer konnte Vollmer nicht schätzen. Angesichts der zentralen Lage mitten in Deutschland könnten da schon einige zusammen kommen. Und ein paar Fans, die sich die Maschinen, die längst nicht mehr gebaut werden, nur angucken wollen, würden bestimmt auch kommen. Zum Vergleich: Nach Recherche dieser Zeitung waren bei der 58.Internationalen Horex-Sternfahrt rund 400 Horexianer nach Hanau gekommen.

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