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Haxen und Bier fürs Vereinsheim

Von Die Sportgemeinschaft Hundstadt war eine der ersten, die sich in hessischen Gefilden an ein Oktoberfest herantraute. Ein Erfolgsgarant – bis heute.
Ein eingespieltes Team beim Servieren: Björn, Monika und Kurt Reiter. 	Foto: Schwarz-Cromm Ein eingespieltes Team beim Servieren: Björn, Monika und Kurt Reiter. Foto: Schwarz-Cromm
Hundstadt. 

Wenn die Sportgemeinschaft Hundstadt zum Oktoberfest lädt, ist ein volles Haus garantiert. Und von dem Moment an, als am Samstag die Tür dort geöffnet wurde, ging es hoch her. Dem Helferteam stand ein arbeitsreicher Abend bevor. 50 Schäufelchen, 50 Haxen, jede Menge Leberkäse samt Brezeln und Krautsalat standen für die hungrigen Besucher bereit. Genauso wie zehn Fässer Original Oktoberfestbier.

SG-Vorsitzender Uwe Täger beobachtete die Gäste von seinem Stammplatz an der Seite der Theke aus und sah dabei sehr zufrieden aus. Sie kamen, saßen dicht gedrängt an den Tischen, genossen die bayerische Atmosphäre und machten nach einer Weile gut gesättigt Platz für die nächsten. Es war ein Kommen und Gehen. Rund 200 Gäste wurden auf diese Art und Weise „abgefertigt“.

Der Garant für dieses leckere Essen war wie in all den Jahren zuvor Metzger Kurt Reiter. Ohne ihn und seine Familie, die alle schon seit vielen Jahren in der Küche dafür sorgen, dass dieses Oktoberfest ein Renner nach dem anderen wird, würde gar nichts gehen. „Jedenfalls kommt die Veranstaltung sehr gut an“, freute sich daher Uwe Täger. Noch am Vortag hatte er auf dem Gerüst gestanden und den Vorbau, der aus Holz neu gebaut worden ist, gestrichen. Denn auch in diesem Jahr waren die Mitglieder wieder fleißig und hatten ihr Vereinsheim weiter saniert. Inzwischen sei alles zu 95 Prozent fertig, sagte Uwe Täger. Jetzt sei erst mal Pause. Winterpause sozusagen, weil wegen der Witterung draußen nichts mehr gearbeitet werden könne.

Das Geld, dass der Verein einnahm, wird ebenfalls in diese Sanierung gesteckt. 59 000 Euro seien kalkuliert worden, berichtete der Vereinschef. Dieser Betrag habe sich aus 20 000 Euro von der Gemeinde, 10 000 Euro von der Nassauischen Sparkasse, 7000 Euro vom Landessportbund und 22 000 Euro vom Land Hessen zusammengesetzt. „Davon haben wir noch genau 10 Euro übrig“, erklärte er. 2200 Stunden an Eigenleistungen seien inzwischen angefallen. Übrigens sei der Vorbau, der extra für das Oktoberfest beheizt wurde und somit ebenfalls genutzt werden konnte, nicht in der Kalkulation enthalten gewesen. „Wir haben so gut gewirtschaftet, dass wir ihn uns zusätzlich leisten konnten“, berichtete Täger stolz.

Was jetzt noch aussteht, ist ein Schutzanstrich für den Gebäudesockel. Das Wasser vom Hang drückt dagegen, weshalb ein Spezialanstrich nötig wird. Mit dem Hochdruckreiniger hatte Uwe Täger bereits an zwei Tagen die Außenwände gereinigt, die damit für den Anstrich vorbereitet sind. Doch er rechnet erst für’s Frühjahr mit der Fortsetzung der Arbeiten.

Und dann kann der Sportverein auch endlich die große Einweihung des dann sanierten Vereinsheims feiern. „Doch damit warten wir noch so lange, bis Landrat Ulrich Krebs Zeit hat und dabei sein kann“, sagte der Vorsitzende. Dieses Entgegenkommen sei für ihn selbstverständlich, weil sich Krebs stets für die Belange der SG Hundstadt eingesetzt und immer Zeit genommen habe.

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