E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Usingen 30°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

Beach-Turnier: Handball und Volleyball im Sand

Von Die Handballer reisen aus der ganzen Republik zum Beach-Turnier an und kommen gerne immer wieder. Denn das Turnier und die Begleitveranstaltungen sind gut organisiert und das Freibadgelände bietet Urlaubsstimmung pur.
Beim Beach- und Fun-Wochenende gab’s jede Menge heiße Spiele auf noch heißerem Sand zu sehen. Bilder > Beim Beach- und Fun-Wochenende gab’s jede Menge heiße Spiele auf noch heißerem Sand zu sehen.
Wehrheim. 

Die Wehrheimer Volleyball-Sandhüpfer hopsten auf den ersten Platz beim Beach- und Fun-Wochenende und das war bei der Hitze gar nicht so leicht. Bumsebienen, Wurzelzwerge, GRMBLFX, Sanfte Engel, Gummibierbande und Schnullerbacken kamen ebenfalls ganz schön ins Schwitzen. Und die Camper im Ludwig-Bender-Bad hatten es ziemlich kuschelig, mussten ein bisschen zusammenrücken. Nicht nur, weil mehr Sportler die lauen Sommernächte idyllisch im Freibad genießen wollten, sondern vor allem, weil es viel Konkurrenz gab: Badegäste, die am heißen Wochenende im Freibad Abkühlung suchten. Die Veranstalter von der Turn- und Sportgemeinde (TSG) Wehrheim hatten vorgebeugt und einen Teil für die Camper reserviert, und das Zusammenrücken machte ihnen nichts aus. „Es ist einfach eine tolle Atmosphäre hier, und in dem Zeltlager lernt man die anderen Mannschaften besser kennen.“ Das finden die Gäste super. Einige kommen schon seit vielen Jahren zum Handball und Volleyball im Sand, und dass das Ganze nicht Bierernst genommen wird, zeigen die Namen. Handball-Teams nannten sich Olé, Olé, Wolfsrudel oder Sandschnecken. Die kommen übrigens wie „Mein Lieblingsteam“, ein Name, der durchaus zu Verwirrungen führen kann, aus Mönchengladbach. Andere aus Sundern, Freiburg oder Erlensee.

Der wichtigste Mann

Der wichtigste Mann auf dem Platz war aber eindeutig Holger Brandt. Und das hatte nicht damit zu tun, dass er der Vorsitzende der Handball-Spielgemeinschaft Wehrheim/Obernhain ist. Er hatte den Wasserschlauch mit Sprühdüse in der Hand, mit der er in jeder Pause den heißen Sand abkühlte, damit sich die Spieler keine Brandblasen an den Füßen holten. Für Sportler und Zuschauer blieb da auch der eine oder andere Tropfen, aber zwischendrin immer wieder ein Sprung ins Schwimmbad-Wasser.

Readhead Hedgehog (links) und A.B. Bass waren heiß darauf, die schwarzen Scheiben aufzulegen.
TSG Fun-Revival-Party lässt Kult-Disko wieder aufleben

Mit der Fun-Revival-Party hatte die TSG voll ins Schwarze getroffen. Etwa 1500 Besucher sind Beweis dafür, auch wenn nur 1000 von ihnen eine Eintrittskarte bekommen hatten. Das Bier konnte nachbestellt werden, die Karten wurden durch Stempel ersetzt.

clearing

Das Beach- und Fun-Wochenende der TSG – das 19. in Folge – war ein voller Erfolg. Das ist aber auch wichtig, denn die Einnahmen tragen dazu bei, den Verein am Laufen zu halten.

Die Helfer-Teams aus allen Abteilungen sind eingespielt, ob sie das Zelt auf- und wieder abbauen, am Grill, bei der Getränkeausgabe oder an der Kasse stehen. Bei der Moonlight-Party am Freitagabend hatten die Jüngeren und die Spieler selbst viel Spaß, und dass am Samstagabend Bier nachgeordert werden musste, sahen die Veranstalter eher positiv. Dass sich sowohl die Frauen als auch die Herren der Handballer-Spielgemeinschaft jeweils den zweiten Platz sicherten, sahen sie ebenfalls positiv, obwohl sie jedem Team den Sieg gönnten.

Zur Startseite Mehr aus Usinger Land

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen