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"Die Wölflinge": Erste Pfadfindergruppe gegründet

Von Es gibt sie in Usingen, in Schmitten, und in Grävenwiesbach: Pfadfinder. Und jetzt haben auch die Weilroder endlich welche. Eine Wölflingsgruppe hat sich gebildet.
Sonia Di Martino-Hafeneger (hinten rechts) hat mit ihrem Ehemann Günter die neue Wölflingsgruppe gegründet. Sonia Di Martino-Hafeneger (hinten rechts) hat mit ihrem Ehemann Günter die neue Wölflingsgruppe gegründet.
Rod an der Weil. 

Es gibt wieder Wölfe in den Weilroder Wäldern. Immer am Dienstag ist lautes Wolfsgeheul zu hören. Tatsächlich traf sich oben an der Kaisereiche ein junges Wolfsrudel und brüllte inbrünstig. Es sind die Kinder der 2017 gegründeten Pfadfindergruppe, die lautstark ihren Wolfsruf heraus schreien. Denn Weilrod hat seit kurzer Zeit endlich auch eine eigene Pfadfindergruppe.

Wer in Weilrod lebt und in Neu-Anspach als Pfadfinder tätig ist, den juckt es natürlich in den Fingern, weil es bisher keine Pfadfinder in Weilrod gab.

Sonia Di Martino-Hafeneger und ihr Mann Günter Hafeneger haben daher in Rod an der Weil eine Wölflingsgruppe gegründet. Die Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren sind mit Freude und vor allem mit großem Engagement dabei.

Im August hatten die beiden erfahrenen Baptistischen Pfadfinder vom Stamm Turmfalke aus Neu-Anspach zu einem Schaulager eingeladen und Sinn und Zweck einer Pfadfindersippe erklärt. Dazu gab es für die Kinder Spiel, Spaß, Lagerfeuer und natürlich Stockbrot. Seitdem findet sich immer dienstags um 16.30 Uhr eine Gruppe von rund 18 Kindern an der Kaisereiche ein.

Das Beste geben

Wie richtige Wölfe hocken sie dann bei den Treffen im Kreis auf dem Boden und heulen. Bei einem dieser Treffen fragt Leitwolf Günter, „Wölflinge, was wollt ihr tun?“ Die Antwort kommt sofort im Chor: „Wir wollen unser Bestes.“ Mit einem ganz speziellen Handzeichen machen sie ihre Stammesprinzipien deutlich: Die Großen beschützen die Kleinen. Das Versprechen lautet, dass die Wölflinge immer dem erfahrenen Wölfling folgen und dass die Wölflinge mit anpacken. Da staunen auch die beiden zehnjährigen Jungs, die mal reinschnuppern wollten, was da bei den Pfadfindern so abging. Und das, was danach passierte, gefiel den beiden Jungs. Es wurde nämlich erst mal gesungen. Lydia und Lara sind zwar selbst erst 13 Jahre alt, aber sie unterstützen Sonia Di Martino-Hafeneger und Günter Hafeneger, da sie bereits erfahrene Pfadfinderinnen sind. Um diese große Gruppe zusammenzuhalten, braucht es schon mehrere Betreuer.

Vor den Herbstferien etwa hatten alle eine Aufgabe erhalten, die von den meisten auch super erfüllt worden war. Sie mussten Blätter von ganz bestimmten Bäumen suchen. „So lernen die Kinder, welche Blätter das genau sind“, erklärte Sonia Di Martino-Hafeneger. Die Kinder hatten sich mit dieser Aufgabe wirklich große Mühe gemacht.

Raus in die Natur

Und neben den Geschichten, die in der Runde erzählt werden, geht es natürlich auch raus in die Natur: etwa zu einer Schatzsuche. Da sind die Kinder sofort Feuer und Flamme. Dazu werden zwei Gruppen gebildet – ein Trupp legt Zeichen, der andere geht den Zeichen nach. Und so treffen sie sich schließlich mitten im Wald und freuen sich, den Schatz gefunden zu haben.

Wer noch bei der Weilroder Wölflingsgruppe mitmachen möchte, der kann sich unter (0 60 83) 9 59 85 29 oder per E-Mail an bps.weilrod@gmail.com informieren.

Weitere Infos über die Neu-Anspacher Turmfalken, die es bereits seit rund 20 Jahren gibt und bei denen Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 21 Jahren mitmachen können, gibt es im Internet unter www.turmfalken-bps.de.

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