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Jugendfeuerwehr: Eingeschworene Gemeinschaft

Von Die Jugendfeuerwehr ist jetzt genau 40 Jahre alt. Fast klammheimlich haben die Jugendlichen dieses Jubiläum gefeiert, um kein großes Aufhebens von sich zu machen. Somit ziert nun auch Bescheidenheit die Kransberger Jugendwehr.
Malte Limberg und Tina Läufer sind mit Herz und Seele dabei, wenn’s um die Betreuung der Feuerwehrjugend geht. Foto: Dorit Lohrmann Malte Limberg und Tina Läufer sind mit Herz und Seele dabei, wenn’s um die Betreuung der Feuerwehrjugend geht.
Kransberg. 

Es war das Jahr 1977. „Damals war noch der Lothar Weinert im Vorstand“, erinnert sich Wolfgang Becker. Der 75-Jährige, der immer noch ein Mitglied jener Ortsfeuerwehr ist, die er nach dem Krieg mit anderen gemeinsam gegründet hat, kramt in seinem Gedächtnis nach den Anfängen der Jugendwehr.

„Meine Söhne waren damals auch dabei“, weiß er noch. Gemeinsam mit Matthias, seinem Ältesten, und dessen jüngerem Bruder Achim seien bestimmt so um die sieben oder acht Jungs der frisch gegründeten Jugendwehr beigetreten. Betreut habe die Kinder „der Bruder vom Roland Abel“ und später „der Dieter Erker“. Aber auswendig weiß er das alles halt nicht mehr so genau.

Mit acht Kindern gestartet

Besser kann sich der Kransberger allerdings an den Vorstand erinnern, der beim Gründungszeitpunkt die Freiwillige Feuerwehr geleitet habe. Das sei neben dem Weinert auch der Georg Drescher gewesen. „Und der Christian Piez. Der war damals Wehrführer oder Gerätewart.“ Jedenfalls sei es der im Jahr 1977 amtierende Vorstand gewesen, der die Jugendfeuerwehr ins Leben gerufen habe.

Einen solch tiefen Blick in die Vergangenheit hat Bastian Scholz nicht. Dazu ist er schlicht zu jung, und viele aus der Gründungszeit lebten schließlich nicht mehr. Scholz, heute Wehrführer der Einsatzabteilung, blickt aber selbst auf eine recht lange Zeit in der Jugendfeuerwehr zurück.

„Als ich 1997 in die Jugendfeuerwehr eintrat, waren wir zu viert“, erinnert sich der Kransberger. Soweit ihm bekannt gewesen sei, habe die Gruppe damals gerade einen gewissen Leerlauf überwunden, was jedoch in Kinder- und Jugendgruppe nicht ungewöhnlich sei. „Das ist immer ein Auf und Ab.“

Mit Bastian Scholz ging’s jedenfalls wieder bergauf. Vor allem mit den damaligen Jugendbetreuern, die sich offenbar mit ziemlichem Ehrgeiz der Jugendwehr widmeten. Auf Christiane Abel, die 1997 die Jugendgruppe betreute, folgten Stefan Hofmann und Oliver Schwarz. „Unter der Ägide dieser beiden Jugendwarte war ganz schön viel los“, erinnert sich Scholz an recht aktive Zeiten.

Aus den Kinderschuhen heraus gewachsen, also im Alter von 18 Jahren, übernahm Bastian Scholz selbst die Betreuung des Nachwuchses, zunächst als zweiter, danach als erster Jugendwart. Gemeinsam mit Klaus Hoffmann ging es richtig zur Sache.

„Es wurden viele Wettkämpfe ausgetragen“, beschreibt Scholz die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. Die Kinder lernten eine Menge im Umgang mit Löschtechniken, so dass sie sich auch bald um den Erwerb der Leistungsspange bemühen durften. Das habe ihren Ehrgeiz geweckt und viel Spaß gemacht, weiß Scholz zu erzählen.

Der Blick in die Zukunft als Feuerwehrmann oder -frau sind indes nicht der einzige Motor, der die Kinder anspornt. Spiel und Spaß, Ausflüge und Zeltlager bereichern die Freizeit der Jugendlichen. „Es gibt ja sonst nicht so viel zu tun im Dorf.“ Beim „Spiel ohne Grenzen“, das regelmäßig im Wettbewerb mit anderen Jugendwehren ausgetragen wird, haben sich Kransbergs Jugendliche schon mehrfach bestens bewährt.

Regelmäßige Treffen

Nachdem Bastian Scholz das Amt des Wehrführers übernommen hatte, übernahmen Nina Steigerwald und Jens Heydn für geraume Zeit die Führung der Jugendgruppe. Inzwischen haben Malte Limberg, Tina Läufer und Christopher Becker die Zügel in der Hand. Die regelmäßigen Gruppenstunden finden außer in den Ferien und an Feiertagen freitags von 17 bis 19 Uhr statt.

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