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Verträge unterschrieben: Die neuen Azubis der Kommunen treten an

Von Der Ausbildungsverbund der Kommunen im Usinger Land hat sich in fast 20 Jahren bewährt, denn viele werden in Arbeitsverhältnisse übernommen. Jetzt haben drei neue Azubis ihre Verträge unterschrieben.
Die neuen Azubis Maike Uhrig, Isabella Ibanez und Sven Matthes (von links) freuen sich schon, in den Verwaltungen von Neu-Anspach, Usingen und Wehrheim ausgebildet zu werden. Foto: Gerrit Mai Die neuen Azubis Maike Uhrig, Isabella Ibanez und Sven Matthes (von links) freuen sich schon, in den Verwaltungen von Neu-Anspach, Usingen und Wehrheim ausgebildet zu werden.
Wehrheim. 

Die 18-jährige Isabella Ibanez aus Grävenwiesbach hat schon Erfahrungen in der Wehrheimer Verwaltung gesammelt, und es gefällt ihr gut. Sie hat das Vorzimmer von Bürgermeister Gregor Sommer kennen gelernt, und ins Amt für Soziales hat sie hineingeschnuppert, die Finanzabteilung möchte sie gerne noch kennenlernen. Bis sie ihre Ausbildung in drei Jahren abgeschlossen hat, wird sie sicher noch viel mehr kennenlernen, und zwar nicht nur im Wehrheimer, sondern auch im Neu-Anspacher und im Usinger Rathaus. Sie hat die Saalburgschule abgeschlossen und sich ebenso wie der 16-jährige Sven Mathes aus Schmitten, der die Max-Ernst-Realschule besucht hat, für eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten entschieden.

Mutter war Vorbild

Für Maike Uhrig (16), die in die Adolf-Reichwein-Schule geht, war die Entscheidung ebenfalls nicht schwer, arbeitet doch ihre Mutter im Anspacher Rathaus. Am 1. September geht’s los, und alle drei sind gespannt darauf, was sie in den einzelnen Verwaltungen erwartet. Denn – das machten die Bürgermeister Gregor Sommer, Klaus Hofmann aus Neu-Anspach und sein Usinger Kollege Steffen Wernard (alle CDU), deutlich: Jede Kommune hat andere Strukturen, und jeder Chef eigene Strategien.

Exzellente Ausbildung

Anders als in Wehrheim gibt es zwischen Usingen und Neu-Anspach in der Kämmerei, dem Ordnungs- und dem Standesamt interkommunale Zusammenarbeit, die gemeinsame Ausbildung gibt es seit 1997, 2006 kam Schmitten dazu, 2011 Weilrod, 2013 wurde dem Verbund die „Excellence-Auszeichnung“ der Industrie- und Handelskammer verliehen, und aktuell arbeiten zehn Azubis in den Kommunen. Die Verantwortung liegt in jedem Jahr bei einer anderen Gemeinde, in diesem Jahr ist Wehrheim dran, die Ausbildungsverträge abzuschließen, und Dominic Dezius kümmert sich um die zukünftigen Verwaltungsfachangestellten. Allerdings setzen sich die Rathäuser nicht ganz uneigennützig für den Nachwuchs ein.

Gute Karrierechancen

„Die Hälfte der bisher 71 Auszubildenden hat in einer der Kommunen eine Anstellung gefunden“, zieht Sommer positive Bilanz. Claudia Christ habe schon vor langem einen Arbeitsplatz im Vorzimmer gefunden, Nicole Schoula kürzlich im Ordnungsamt, und Lucas Hudert hat seinen Vertrag schon unterschrieben, der mit bestandener Prüfung in Kraft tritt.

Klaus Hofmann und Karin Schütz, die in der Stadtverwaltung fürs Personal zuständig ist, betonten, wie wichtig junge Leute sind, denn in Neu-Anspach seien in letzter Zeit drei Amtsleiter in Ruhestand gegangen, so dass Mitarbeiter, die „von unten nachrücken“, gebraucht würden. Und sein Usinger Kollege machte an seinem Beispiel deutlich, dass es ein Angestellter in der Verwaltung bis zum Bürgermeister bringen kann.

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