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Taunuskletterer: Deutscher Alpenverein präsentiert sich erstmals beim Familienfest

Von Klettersport ist auch im Taunus möglich. Der Deutsche Alpenverein und seine „Sektion Hochtaunus Oberursel“ pflegt hierzulande den Sport an der Kletterwand und präsentierte sich diesmal erstmalig auch auf dem Usinger Familienfest.
Der Deutsche Alpenverein „Sektion Hochtaunus Oberursel“ ist erstmals am 29. Juli auf dem Familienfest in Usingen zu Gast. Auch eine sechs Meter hohe Kletterwand wird aufgebaut. Foto: Thomas Fluegel Der Deutsche Alpenverein „Sektion Hochtaunus Oberursel“ ist erstmals am 29. Juli auf dem Familienfest in Usingen zu Gast. Auch eine sechs Meter hohe Kletterwand wird aufgebaut.
Usingen. 

Der Deutsche Alpenverein ist die größte nationale Bergsteigervereinigung der Welt und der fünftgrößte nationale Sportfachverband Deutschlands. Er umfasst über 350 selbstständige Sektionen mit insgesamt über 1,2 Millionen Mitgliedern.

Auch im Taunus zeigt er Flagge und hat mit der Sektion „Hochtaunus Oberursel“ einen sehr aktiven Zweigverein. Der sitzt in der Brunnenstadt, deren Hausberg der Große Feldberg ist, mit seinen 880 Metern ein Winzling im Vergleich zu dem europäischen Hochgebirge am Südrand der Republik.

Aber Klettern ist auch an bescheideneren Wänden möglich und wird von der Sektion hierzulande im Steinbruch Cratzenbach sowie an den Eschbacher Klippen ausgeübt. Trainiert wird auch in Hallen, zum Beispiel im Bad Homburger E-Werk.

Mit Hacke und Spitze

Die Klippen hat der Verein übers Klettern hinaus unter seine Obhut genommen: „Unter anderem pflegen wir dort die Felswand, indem wir Bäume entfernen, die sie schädigen könnten“, sagte der Vorsitzende der Sektion Oberursel Thomas Flügel, der in Weilrod zu Hause ist. Und mit der Frankfurter Sektion pflegen sie auch aktiv die Natur rings um die Eschbacher Klippen. Dort sind die Mitglieder einmal im Jahr mit Hacke und Spitze unterwegs, um alles, was dem seltenen Heidekraut zu nahe kommt, zu entfernen.

Dabei sind die Kletterer nicht nur am Boden gemeinsam mit dem Forst, sondern auch den Felswänden rührig, um die wild wachsenden Bäume, deren Wurzeln das Gestein durchdringen, zu entfernen.

„Im Vordertaunus sind wir relativ oft präsent, deshalb wollten wir uns diesmal auch im Hintertaunus präsentieren“, sagte Flügel, und dazu hat sich der Verein das Usinger Familienfest am Sonntag, 29. Juli, im Usinger Schlossgarten ausgesucht. Dort werde er mit einem Infostand vertreten sein und über den Sport informieren.

Eine Sportart

Thomas Flügel legt Wert auf die Feststellung, dass es sich beim Klettern um einen Sport handelt. Deshalb hat er trotzdem kein Problem mit dem aufblasbaren Kletterpylon, der seit Jahren dort zum Kraxeln einlädt. „Das ist Fun“, sagte er, schob aber gleich nach, dass dies mit dem Klettersport nicht zu vergleichen ist. Aber auch der kann auf dem Familienfest ausprobiert werden, zwar nicht in schwindelnder Höhe, aber immerhin an einer sechs Meter hohen Kletterwand. Der Landesverband besitzt eine mobile Kletterwand, welche die Taunuskletterer zum Familienfest mit in den Schlosspark bringen werden. Sie ist mit richtigen Klettergriffen wie die Trainingswände in den Hallen ausgerüstet.

Professionell und richtig abgesichert kann dort besonders von Kindern und Jugendlichen „Höhenluft“ geschnuppert werden. Darüber hinaus stehen die Taunus-Alpinisten zu allen Fragen rund ums Klettern Rede und Antwort.

Infos gibt es auch im Internet unter www.alpenverein-hochtaunus.de.

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