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Treffen: Das war das Frühstücksfest in Wernborn - Spanischer Künstler angereist

Von Mitten im Dorf wurden die Tische und Bänke aufgestellt und gemeinsam gefrühstückt. So war das schon im Jahr 2016, als das Dorf ein großes Jubiläum feierte. Dieses Frühstücksfest kam so gut an, dass es jetzt eine Neuauflage gab, zu der sogar ein andalusischer Künstler anreiste. Und das hatte seinen Grund.
Manuel Urbano, Angel Vargas Marin und Wolfgang Merz (v. l.) sind stolz auf das, was die Jubiläumsfeierlichkeiten dem Dorf gegeben haben. Manuel Urbano, Angel Vargas Marin und Wolfgang Merz (v. l.) sind stolz auf das, was die Jubiläumsfeierlichkeiten dem Dorf gegeben haben.
Wernborn. 

Ein Dorffrühstück mit dem Anhang „XXL“, das muss etwas Besonderes sein. Denn da treffen viele Menschen aufeinander, um gemeinsam zu frühstücken. Mitzubringen waren lediglich Geschirr, Besteck und das, was zu einem gemütlichen Frühstück dazugehört. Für Bänke und Tische, Brötchen und Getränke sorgte der Verein „Stiftung 825 Jahre Wernborn“.

Die Dorfmitte verwandelte sich daher in einen großen gedeckten Frühstückstisch, an dem viele Wernborner Platz fanden. „Von Anfang an war hier viel los“, sagte Wolfgang Merz, einer der fleißigen Organisatoren des 825-Jahr-Spektakels, das vor zwei Jahren stattfand und allen noch so gut in Erinnerung war. Diese Neuauflage des Dorffrühstücks sei ein Dank an alle, die 2016 so gut mitgearbeitet haben, ergänzte Merz. Teilnehmen durften natürlich alle anderen Wernborner.

Zwei Jahre sind inzwischen vergangenen und damit änderte sich auch der Zweck des eigens zum Jubiläum gegründeten Vereins. Ein neuer Name und neue Inhalte mussten also her. Die Stiftung wurde gegründet.

Noch viel Geld übrig

„Es gibt nicht mehr so viele Mitglieder im neuen Vorstand“, berichtete Wolfgang Merz. Er selbst ist als Vorsitzender nach wie vor dabei, genau wie Manuel Urbano als sein Stellvertreter, Willi Bernhard als Kassierer sowie Andreas Breitenstein als Beisitzer.

Ja es ist eindeutig ein Luxusproblem, das zur Neuorientierung zwang. Denn es sind noch so viele Gelder nach dem Jubiläum übrig. Durch die Stiftung können die jetzt verwaltet und verteilt werden. Denn sie soll vorwiegend in Wernborn Not lindern helfen. „Im vergangenen Jahr haben wir vier Kinder für den Winter eingekleidet“, berichtete der Vorsitzende. Er ist überzeugt, dass noch so mancher Euro in ähnliche Projekte fließen werde. Da wo die Not am größten ist, da wollen die Wernborner genauer hinsehen und diese kleiner werden lassen.

Neue Tradition

„Wenn wir gut wirtschaften, dann reicht das Geld noch rund 15 Jahre“, sagte er. Vor diesem Hintergrund machte es noch mal soviel Spaß, zusammen zu feiern. Denn mit dem Frühstück allein war es am Sonntag nicht getan. In der Mittagszeit gab es Deftiges aus der Suppenküche des Usinger Wochenmarktes. Die Musik zur Untermalung des gemütlichen Beisammenseins lieferte das extra für das Jubiläum kreierte und komponierte Musical „Bereburyn“. Die Gäste sangen mit und schunkelten.

„Dieses Frühstück wird bei uns zur Tradition“, orakelte Wolfgang Merz während er in die große Runde blickte. Dort saßen Nachbarn und Freunde beisammen, Zugezogene lernten ihre neuen Nachbarn besser kennen. Genau das sei der Sinn dieses Festes, sagte Merz.

Eigens angereist

Der Erinnerungsstein, der dauerhaft an das Jubiläumsjahr 2016 erinnern soll, war für alle Besucher gut einsehbar. Der Künstler, der dieses Mosaik geschaffen hat, war ebenso zum Dorffrühstück eingeladen. Aus der andalusischen Stadt Almodovar del Rio war Angel Vargas Marin extra nach Wernborn gekommen. Er gehört zur Familie des stellvertretenden Vorsitzenden Manuel Urbano.

Angel Vargas Marin zeigte, wie so ein Mosaik entsteht. Klar schenkte er dieses neue Kunstwerk ebenfalls den Wernbornern. Und diese Geste machte das Fest noch perfekter, als es durch die gut gelaunten Besucher, die zufriedenen Organisatoren und das strahlende Sommerwetter ohnehin schon war.

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