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Hellseherin Angela Grötsch: Das steht 2018 dem Usinger Land bevor

Von Nordostumgehung Usingen, Finanzen Neu-Anspach oder Sommerrodelbahn Schmitten – alles Themen, deren Zukunft brennend interessieren. Und wir wissen schon was kommt – denn die Hellseherin Angela Grötsch hat alle Fragen beantwortet. Übrigens auch die von Bürgermeistern.
Klare Aussagen gab es zu Themen, die das Usinger Land und die Politik betreffen. Schau’n wir mal Ende Dezember, ob sie wahr werden. Klare Aussagen gab es zu Themen, die das Usinger Land und die Politik betreffen. Schau’n wir mal Ende Dezember, ob sie wahr werden.

Recht schwierig, jemandem Fragen zu stellen, der vom Taunus nur rudimentär eine Ahnung hat. Aber das wollten wir schließlich, denn Hellsehen hat ja mit Hellsehen zu tun, nichts mit Zeitung lesen und der Ableitung und logischem Zusammenfassung von Ergebnissen aus vorangegangenen Ereignissen. Dass Usingen etwa nächstes Jahr die Kreuzgasse saniert, dafür braucht’s keine Glaskugel.

Also haben wir die Bad Vilbeler Hellseherin Angela Grötsch gebeten, uns die Fragen zu beantworten. Die etwa Schmitten nicht mal kennt. Schauen wir mal.

Bekommt die Nordostumgehung Usingen einen Schub?

ANGELA GRÖTSCH: Ich sehe eine Veränderung in der Planung, die das Projekt verzögert und es teurer macht. Es muss eine neue Teilplanung vorgenommen werden, die Trasse wird sich leicht ändern. Öffentliche Stellen werden versuchen, dies auszuhebeln, aber sie können sich nicht durchsetzen. Eine übergeordnete Stelle hält den Daumen drauf und besteht auf der Änderung.

Bekommt Schmitten die Sommerrodelbahn auf den Weg?

GRÖTSCH: Planung und Bau werden sich noch ziehen. Es hängt letzten Endes am Geld und an den Kanälen, in denen es entschwindet. Aber es wird in 2018 eine Bewegung beim Thema geben. Bis Sommer wird es ein großes Thema sein, dann flacht die Debatte ab, nimmt aber Ende des Jahres wieder Fahrt auf. Die Standortfrage muss neu geklärt werden. Ich sehe aber, dass es eine Attraktion geben wird.

Bekommt der Taunus generell mehr touristische Attraktionen?

GRÖTSCH: Es wird drei Änderungen geben, zwei kleinere und eine große. Dazu gehört eben diese Rodelbahn.

Wie steht es mit dem Breitbandausbau?

GRÖTSCH: Auch hier wird sich vor allem in ländlichen Gebieten kaum etwas ändern in 2018. Aber es steht eine technische Erneuerung an, die dann auch in diesen Gebieten das Handeln von Firmen zwingend notwendig macht. Die neue Gesamttechnologie wird bald in allen Gebieten zur Verfügung stehen.

Knackt Wehrheim die 10 000-Einwohner-Marke und kann Stadt werden?

GRÖTSCH: In dieser Gemeinde sehe ich große Defizite bei der Kinderbetreuung. Wenn diese mit neuen Ideen und Angeboten eine Verbesserung erfahren, dann werden junge Familien zuziehen, die Geburtenrate sehe ich 2018 steigen. Gerade bei jungen Familien hat diese Gemeinde Defizite. Das kann nur mit der besseren Kinderbetreuung geändert werden.

Was passiert mit dem Neu-Anspacher Haushalt?

GRÖTSCH: Ich sehe große persönliche und personenbezogene Differenzen, die eine Verbesserung der Lage nicht zulassen. Die Situation ist festgefahren, mit manchen Entscheidungen des vergangenen Jahres, vor allem personell, hat sich die Gemeinde ins eigene Fleisch geschnitten. Eine Personalentscheidung war nur ein Vorwand, Eigeninteressen durchzusetzen. Die Kommune kann die Kurve bekommen, wenn die Akteure dies wollen, aber nicht 2018.

Kann Grävenwiesbach mit Windkraft punkten?

GRÖTSCH: Im kommenden Jahr sehe ich noch keine großen finanziellen Vorteile. Aber die Gemeinde sollte nicht an der jetzigen Planung festhalten, sondern die Zahl der Windräder erhöhen. Ein Problem ist der Standort, hier muss eine gute Schutzzone für Bürger eingerichtet werden.

Das Gaststättensterben im Taunus ist ein Thema, wie geht es weiter?

GRÖTSCH: Ich habe nicht das Gefühle, dass noch weitere Gaststätten zu machen. Ich sehe aber, dass sich die einige Besitzer zusammen schließen und einen neuen Weg gehen. Wer sich diesem Beispiel nicht anschießt, wird es schwer haben. Hier sehe ich eine neue touristische Attraktion, die aber nur durch Kooperation funktioniert.

Bürgermeister Gregor Sommer hat zwei Fragen: Wird es bis Mitte 2018 eine handlungsfähige Bundesregierung geben? Und: Welche Farben sind nächstes Jahr für Krawatten und Hemden im Trend?

GRÖTSCH: Ich sehe eine Regierung, die aber fast ausschließlich die Amtsgeschäfte führt. Was die Mode betrifft: Ich empfehle dem Herr mehr Mut zu bunten Stoffen und Punkten (schmunzelt).

Aus Weilrod schickt Rathauschef Götz Esser die Frage: Kann Weilrod 2018 offiziell den Schutzschirm verlassen?

GRÖTSCH: Das wird schwierig. Ich sehe, dass die Kommune ganz neue Wege gehen muss und ein Projekt auf die Beine stellen wird, das ihr die besten Chancen zum Verlassen des Schutzschirms gibt. Aber in der jetzigen Situation ist dies nicht möglich.

Aus Schmitten hat Bürgermeister-Vertreter Hartmut Müller die Frage, ob sich auf der Bühne der Kommunalpolitik gravierende Änderungen ergeben?

GRÖTSCH: Ich sehe nur eine einzige wichtige personelle Veränderung, die sich in 2018 ergibt.

Bürgermeister Steffen Wernard will wissen, ob die Eintracht 2018 in der Champions-League oder Euro-League spielt?

GRÖTSCH: Die Frankfurter Eintracht wird in der Tabelle unter den ersten fünf landen. Sie hat großes spielerisches Potenzial, kann dies aber noch nicht richtig ausspielen.

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