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Das kleine Spenden-Wunder

Von In den beiden zurückliegenden Jahren stand nicht nur für die evangelische Kirchengemeinde die Außensanierung der Laurentiuskirche im Mittelpunkt. Der Erhalt des Usinger Wahrzeichens war vielen Menschen aus dem Usinger Land und auch darüber hinaus ein Herzensangelegenheit.
Im warmen Licht der untergehenden Abendsonne zeigt sich die Laurentiuskirche im frisch gedeckten (Dach-)Kleid. Diese ungewöhnliche Foto-Perspektive hat Günter Zill vom Bauausschuss der evangelischen Kirchengemeinde vom Gerüst am Ostgiebel des Kirchendaches festgehalten. Bilder > Im warmen Licht der untergehenden Abendsonne zeigt sich die Laurentiuskirche im frisch gedeckten (Dach-)Kleid. Diese ungewöhnliche Foto-Perspektive hat Günter Zill vom Bauausschuss der evangelischen Kirchengemeinde vom Gerüst am Ostgiebel des Kirchendaches festgehalten.
Usingen. 

Fotografieren ist seine große Leidenschaft. Mit Beginn der Außensanierung der evangelischen Laurentiuskirche, hat Günter Zill seit Anfang 2013 alle wichtigen Schritte des Großprojektes fotografisch dokumentiert. Dabei hat er das Wahrzeichen des Usinger Landes wie kaum ein anderer von außen und innen kennengelernt.

Mehr als alle detaillierten Beschreibungen der erfolgten Bauabschnitte sprechen seine Fotos Bände, die über die Internetseite der Kirchengemeinde unter der Adresse www.evangelisch-usingen.de (Button „Ev. Kirchbauhütte Usingen“ auf der rechten Spalte) einzusehen sind.

Vor einigen Jahren ist Günter Zill aus dem Vordertaunus nach Usingen gezogen. Der Pensionär hat in seiner neuen Heimat ein Betätigungsfeld gesucht, in dem er sich engagieren kann. Im Bauausschuss der evangelischen Kirchengemeinde hat er ein solches gefunden und bringt seither seine Fähigkeiten dort ein.

Wie Günter Zill haben sich viele andere Bürger auch unter dem Dach der „Kirchbauhütte“ für das Bauprojekt engagiert, das in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen wurde. Das selbst gesteckte Ziel, durch breite Öffentlichkeitsarbeit die Spendenbereitschaft in der Region für die Außenrenovierung zu wecken, haben die engagierten Bürger überaus erfolgreich geschafft.

Wie wichtig die Laurentiuskirche als Wahrzeichen für Usingen und das Usinger Land ist, dokumentiert vor allem die große Spendenbereitschaft, die die Kirchengemeinde erlebt hat. Viele Einzelpersonen, unterschiedliche Gruppen, Vereine, Institutionen, Initiativen, wie auch Firmen und Selbstständige haben durch kleine und große Spenden sowie Spendenaktionen und -konzerte zur Finanzierung beigetragen.

„Das Unmögliche wurde tatsächlich möglich: Der Anteil an den Gesamtkosten, den die Kirchengemeinde tragen musste, konnte dank der großen Spendenbereitschaft ohne Kreditaufnahme beglichen werden“, drückt Ursula Henning, Vorsitzende des Kirchenvorstandes, die Dankbarkeit der evangelischen Kirchengemeinde aus.

 

Hilfswelle

 

Nach Angaben des Vorsitzenden des Finanzausschusses Professor Dr. Hanns-Jürgen Weigel sind nach aktuellem Stand 156 000 Euro Spenden für die Kirchensanierung eingegangen. „Mit ihrer Spende in Höhe von 25 000 Euro hat die Stadt Usingen einen wesentlichen Anteil am Erhalt unserer Kirche geleistet“, richtet Weigel seinen besonderen Dank an die Stadt.

Zwei Jahre lang hat das 850 000-Euro-Projekt die Kirchengemeinde auf Trab gehalten. „Zwei Jahre lang waren wir mit Finanzierungsfragen, mit Planung und Baubegleitung beschäftigt. Zwei Jahre lang haben sich Bürgerinnen und Bürger mit Ideen, Tatkraft, Spendenaktionen und Spendenbereitschaft für den erfolgreichen Abschluss des Projektes engagiert“, sagt Pfarrer Reiner Guist.

Die Kirchengemeinde habe allen Grund, dankbar zu sein, denn für die nächsten Jahrzehnte, vielleicht für ein Jahrhundert, sei die Kirche nunmehr in ihrer Substanz gesichert. „Viele haben sich engagiert, manche noch stärker als zuvor, andere wiederum haben sich erstmals in der Kirchengemeinde engagiert“, sagt der Gemeindepfarrer.

„Diese Leistung war nur deshalb möglich, weil es eine Gemeinschaftsleistung war. So wollen wir auch gemeinsam in einem besonderen Gottesdienst Dank sagen.“

Die Kirchengemeinde wird deshalb alle Spender schriftlich zu einem Dank-Gottesdienst am Sonntag, 25. Januar 2015, um 10 Uhr einladen.

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