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Cratzenbach ist zurück im Spiel

Von Kurz und knackig lief die Konstituierung des Gremiums. An Themen mangelt es nicht. So beschäftigen tote Frösche die Bürger ebenso wie leere Schnapsflaschen am Schulweg
Sie sind der neue Cratzenbacher Ortsbeirat: Peter Justh (von links), Robert Scholz (stellvertretender Ortsvorsteher), Andreas Nau (stellvertretender Schriftführer), Britta Schenk (Ortsvorsteherin) und Andrea Blum (Schriftführerin). Sie sind der neue Cratzenbacher Ortsbeirat: Peter Justh (von links), Robert Scholz (stellvertretender Ortsvorsteher), Andreas Nau (stellvertretender Schriftführer), Britta Schenk (Ortsvorsteherin) und Andrea Blum (Schriftführerin).
Cratzenbach. 

Fünf Jahre lang musste es ohne gehen, ab jetzt geht es wieder mit: Cratzenbach hat nach einer Legislaturperiode Pause wieder einen Ortsbeirat. Üblicherweise lädt der alte Ortsvorsteher zu der konstituierenden Sitzung ein. Das ging in Cratzenbach natürlich nicht. So fiel am Montag Bürgermeister Axel Bangert (SPD) diese Aufgabe zu und es hat ihm offenbar großen Spaß gemacht.

Noch mehr dürfte es ihn gefreut haben, dass er zur Tagesschau wieder daheim war, denn die Regularien, zu denen auch die Wahl der neuen Ortsbeiratsführung gehört, waren in 5 – in Worten: fünf – Minuten erledigt. Danach stand nach durchweg einstimmigen Voten fest: Neue Ortsvorsteherin ist Britta Schenk (SPD), stellvertretender Ortsvorsteher Robert Scholz (FWG), Schriftführer Andrea Blum (CDU) und stellvertretender Schriftführer Andreas Nau (FWG). Außerdem gehört dem Cratzenbacher Ortsbeirat Peter Justh (SPD) an.

Zu Beginn hatte Bangert erklärt, er freue sich, dass Cratzenbach nun wieder ein Ortsteilparlament habe. Zu kurz gekommen sei der Ortsteil ohne eine solche Vertretung zwar auch nicht, Ortsbeiräte seien andererseits aber auch das perfekte Bindeglied zwischen Bürgern und Politik. Sie böten den Bürgern kurze Wege zur Gemeindeverwaltung. Die Anliegen von Cratzenbach und seinen Bürgern seien in besten Händen, sagte Bangert und verwies auf einen Beschluss des neu zusammengesetzten Gemeindevorstands, wonach nunmehr allen zwölf Ortsbeiräten – lediglich in Winden kam bei der Kommunalwahl mangels Bewerbern keiner zustande – ein ehrenamtliches Gemeindevorstandsmitglied zugeordnet ist.

Im Falle von Cratzenbach ist das Otfried Mohr (FWG). Mohr, so Bangert, werde stets ein offenes Ohr für die Belange des Ortsbeirates haben und diese zur Beratung in den Gemeindevorstand oder die Verwaltung einbringen.

Zu beraten gab es bei der ersten Sitzung noch nichts und auch der obligatorische Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ war binnen weniger Minuten abgearbeitet. Bei der Frage aus dem Publikum, ob inzwischen feststehe, warum die Frösche in einem der beiden Fischteiche oberhalb von Cratzenbach verendet sind, musste Bangert noch um etwas Geduld bitten. Zweifellos handele es sich um eine mysteriöse Verunreinigung, was aber genau zu dem Fröschesterben geführt habe, müssten Experten erst noch herausfinden. Die Untersuchungen liefen aber bereits.

Ferner versprach Bangert, dass sich Mitarbeiter des Bauhofes um zwei weitere Missstände in Cratzenbach kümmern werden. So müssen die beim Bau der neuen DRK-Fahrzeughalle am Feuerwehrgerätehaus versetzten Geräte des Kinderspielplatzes noch fertig im Boden verankert werden, so, dass keine Verletzungsgefahr besteht. Auch gelte es, offenbar größere Mengen von Schnapsflaschen entlang des Schulweges einzusammeln. Woher die wiederum stammten, war so schnell nicht zu ermitteln.

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