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Bouleturnier: Boule: Gleich drei erste Plätze

Von Boule ist in Frankreich Volkssport und Freizeitvergnügen par excellence. Einige Neu-Anspacher eifern ihren französischen Freunden aus der Partnergemeinde Saint-Florent-sur-Cher nach. Einmal im Jahr ist offizielles Bouleturnier.
Dieter Schwab, Helga Feller, Ernst Miller, Dieter Feller, Rosi Abel und Angelika Eber (von links) verlassen sich auf das Augenmaß von Silke Jeltsch-Strempel.	 Foto: evk Dieter Schwab, Helga Feller, Ernst Miller, Dieter Feller, Rosi Abel und Angelika Eber (von links) verlassen sich auf das Augenmaß von Silke Jeltsch-Strempel. Foto: evk
Neu-Anspach. 

Optimales Wetter und tolle Stimmung, da konnte es beim Bouleturnier des Vereins zur Förderung internationaler Beziehungen nur Sieger geben.

Schriftführerin Silke Jeltsch-Strempel führte zwar im Spielprotokoll penibel die erreichten Punkte auf, meinte aber: „Wir sind in erster Linie Spaß-Spieler.“ Meistens verließen sich die zwölf Spieler auf ihr Auge als Schiedsrichterin. Der Zollstock wurde nur ganz selten gezückt um zu ermitteln, welche silberne Kugel am nächsten an der kleinen Zielkugel, dem Schweinchen, lag.

Obwohl der Bouleplatz direkt hinter dem Festplatz zuletzt teilweise unter Wasser gestanden hatte, rollten die Kugeln nicht schlecht. „Wir spielen bei fast jedem Wetter. Wenn der Platz trocken ist und es staubt, springen die Kugeln etwas mehr“, stellte Rosi Abel fest, die regelmäßig aus Bad Homburg zu den Freunden nach Neu-Anspach zum Boulespielen und am Samstag auch zum Feiern kommt

Den ersten Platz und eine Flasche Champagner aus Saint-Florent-sur-Cher, der französischen Partnerstadt, sicherten sich Ellen Peters, Jürgen Strempel und Karl Wenzel. Auf dem zweiten Platz landeten mit Gerd Malik sowie Berit und Eric Hagen ebenfalls bewährte Stammspieler. Im Spiel um den dritten Platz hielt Angelika Eber hervorragend mit und ging, obwohl sie quasi als Frischling zum ersten Mal dabei war, mit Ernst Miller und Gelegenheitsspieler Dieter Feller erfolgreich auf Punktejagd. Die drei ließen Rosi Abel, Helga Feller und Dieter Schwab noch hinter sich. Alle Teams waren vorher ausgelost worden. In der Einzelwertung zeigte sich dann, wer aus langjähriger Spielerfahrung wirklich eine ruhige, also konzentrierte Kugel spielen kann. Einzelsieger Jürgen Strempel staubte zwei Flaschen Weißwein aus der slowenischen Partnerstadt Šentjur ab, und nur knapp hinter ihm landeten Ernst Milller und Gerd Malik. Die symbolische rote Laterne ergatterte Dieter Schwab.

Nach dem Spiel löste sich die gemütliche Runde noch lange nicht auf. Die meisten saßen noch lange beisammen im Zelt, das Wilhelm Wermes aufgestellt hatte. Zum Leben wie Gott in Frankreich gehörten neben dem entspannten Boulespiel auch leckere französische Köstlichkeiten. Quiche, Far breton, Pflaumenkuchen nach französischem Rezept, Kirschkuchen, Käse und Knabbereien wurden restlos vertilgt, und der Wein war auch nicht zu verachten. „Hätte ich noch Kerzen dabei gehabt, hätte es länger gedauert“, teilte Silke Jeltsch-Strempel am nächsten Tag mit. Sie nutzte die Gelegenheit, alle Interessierten, auch Nicht-Vereinsmitglieder und Anfänger, einzuladen. Denn jeden Samstag rollen am Bouleplatz die Kugeln, im Sommer ab 15 Uhr, im Winter ab 14 Uhr, solange das Wetter mitspielt.

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