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Risiko trägt der künftige Betreiber: Bebauungsplan für Seniorenwohnheim in Grävenwiesbach liegt aus

Von Der Weg ist frei für ein Seniorenwohnheim in Grävenwiesbach. Es ist Neuland für die Gemeinde, die dabei auf einen Betreiber setzt, der das gesamte Risiko übernimmt. Wenn überhaupt von einem Risiko gesprochen werden kann.
Die Poller im Bahnhofsweg bleiben, auch wenn nebenan das Seniorenheim steht. Die Poller im Bahnhofsweg bleiben, auch wenn nebenan das Seniorenheim steht.
Grävenwiesbach. 

Das geplante Seniorenheim ist auf den Weg gebracht. Die Bauleitplanung mit dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan eines solchen Heimes am Bahnhofsweg, Ecke Danziger Straße, wurde am Dienstag während der Gemeindevertretersitzung einstimmig von den Parlamentariern bewilligt.

Ab sofort ist dieser Entwurf des Bebauungsplanes mit der Begründung, dem Umweltbericht und den vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen öffentlich ausgelegt. Die Behörden werden jetzt beteiligt.

Keine großen Einwände

Im Rahmen des Beteiligungsverfahrens hatten die Nachbargemeinde Weilmünster, Hessen-Forst, das Landesamt für Denkmalpflege, der Rhein-Main-Verkehrsverbund, die IHK Frankfurt ohne Hinweise und Anregung Stellung genommen.

Etwas dazu zu sagen hatten der Regionalverband FrankfurtRheinMain, der Kampfmittelräumdienst des Regierungspräsidiums Darmstadt, der Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Hessen, die Deutsche Telekom, der Kreisausschuss des Hochtaunuskreises, der BUND, die Syna, HessenMobil und das Regierungspräsidium Darmstadt. Sie gaben Hinweise und Anregungen zu dem gesamten Bauvorhaben, brachten aber keine gravierenden Einwände vor.

Die Firma „Best Country For Old Men“ übernimmt die Planungen und wird auf dem Gelände ein Seniorenwohnheim erstellen. Denn auf Gemeindegebiet gibt es bisher kein solches Objekt.

Gemeinschaftsmodell

Auf dem 3300 Quadratmeter großen Areal werden 72 Bewohner in einem Gebäude von 62 Metern Länge und 15 Metern Breite ein Zuhause finden. Gelebt wird in Hausgemeinschaftsmodellen mit sechs Wohngemeinschaften, verteilt auf drei Geschosse. Das Gebäude soll sich barrierefrei und großzügig mit zwei Gemeinschaftsräumen pro Etage präsentieren. Es gibt betreutes Wohnen, aber auch alle Voraussetzungen für die Unterbringung von pflegebedürftigen Mitmenschen. Haustechnik, Lagerräume und Küche werden im Untergeschoss untergebracht, Büro und Verwaltung im Erdgeschoss. Über einen Fußgängerweg zur Danziger Straße und den Bahnhofsweg ist der Ortskern direkt zu erreichen.

Die Frage der Stellplatzanzahl und -lage werde noch geklärt, teilte Bürgermeister Roland Seel (CDU) mit. Bei der Landschaftspflege sollen heimische Obstbäume und Beerensträucher einbezogen werden.

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