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Auf Tuchfühlung mit Viola Tamm

Von Am kommenden Samstag ist es so weit, der Kunstraum präsentiert ein musikalisches Highlight für alle Musikliebhaber, die keine Lust auf Fastnacht haben: Die Neu-Anspacher Sängerin Viola Tamm spielt mit ihrer Band auf, und die Zuhörer und Fans können dabei auf Tuchfühlung mit der Sängerin und ihren Bandmitgliedern gehen.
Viola Tamm kommt unter anderem mit ihrem Gitarristen Manuel Schönherr nach Usingen und präsentiert sich in einem Akustik-Konzert ihren Fans. Viola Tamm kommt unter anderem mit ihrem Gitarristen Manuel Schönherr nach Usingen und präsentiert sich in einem Akustik-Konzert ihren Fans.
Usingen. 

Viola Tamm ist im Usinger Land als Sängerin längst keine Unbekannte mehr: Bei Shilly Shally hat sie viele Jahre als Frontfrau gesungen, mit der Party-Band Weap (Armin Schütze und Werner Erker) sorgt sie immer noch auf Hochzeiten und anderen Festen für die musikalische Unterhaltung. Und auch viele Eltern im Usinger Land kennen die 32 Jahre alte Vollblutmusikerin, denn sie unterrichtet an den Musikschulen Hochtaunus in Neu-Anspach und Advamus in Usingen den Nachwuchs und bietet auch Gesangsworkshops an.

Vor anderthalb Jahren erst hat die gebürtige Marburgerin, die in Wehrheim aufwuchs und heute in Neu-Anspach lebt, ihr Studium an der Rock-Pop-Jazz-Akademie Mittelhessen in Gießen beendet. Ihr Traum: Ein eigenes Album. Dass sie bereits 32 Jahre ist, erwies sich dann jedoch immer wieder als Stolperstein fürs professionelle Musikgeschäft: „Die Plattenfirmen wollen junge Leute haben“, musste die Sängerin feststellen. Doch ihren Traum von einer Karriere im Musikgeschäft wollte sie nicht aufgeben. Mit Peter Jordan hat sie dann einen Produzenten gefunden, der an sie glaubt, weiß, wo es in der Branche lang geht und was alles zu beachten ist.

Im Studio von Jordan, der unter anderem auch mit Tim Bendzko und Beatrice Egli zusammenarbeitet, wurden die ersten Songs aufgenommen, die Tamm und ihre Bandmitglieder Manuel Schönherr (Gitarre), Mike Brandt (Bass) und Marcel Jahn (Keyboard) selbst geschrieben haben. Die Single „Down“ kam bereits am 21. September 2014 auf den Markt und wurde in den darauffolgenden Wochen beim Luxemburger Sender rauf und runter gespielt.

Die Band schaffte es dann im vergangenen Jahr auch ihr Debütalbum über eine Crowdfunding-Aktion und Zuschüssen von der Frankfurter Kulturmut-Stiftung zu finanzieren. 20 000 Euro kamen so zusammen und ermöglichten es Tamm, endlich ihr Debütalbum auf den Weg zu bringen. Und: Die Band holte sich kurz nach diesem ersten Erfolg auch noch den Titel „Hessischer Rock- und Pop-Preis“, und nur wenige Wochen später wurde sie in Siegen als Gewinnerin des Deutschen Rock- und Pop-Preises in der obersten Kategorie „Rock“ ausgezeichnet (wir berichteten mehrfach). Zudem nahm sie auch den ersten Platz für die beste Single 2014 mit nach Hause.

In den vergangenen Wochen hatte sich die Band nun zurückgezogen, um im Studio bei Peter Jordan in Hannover am Debütalbum „It’s Not Logic“ zu arbeiten. Es wurden noch einige neue Songs geschrieben, und im Februar soll das Album endlich auf den Markt kommen.

Doch bevor es soweit ist, kommt „Vio“ – wie ihre Freunde und Fans die Neu-Anspacherin nennen – nach Usingen. Im Kunstraum von Anke Christ (Zitzergasse 10) spielen die Musiker allerdings ein eher intimes Konzert, denn die großen Verstärker bleiben zu Hause: Die Künstlerin präsentiert ihre Songs in der Akustik-Version. Das Konzert beginnt am kommenden Samstag um 20 Uhr, Einlass ist von 19.30 Uhr an. Der Eintritt kostet 8 Euro, Karten gibt’s im Kunstraum.

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