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Feuerwehrnachwuchs: Arnoldshain und Schmitten bekommen eine Mini-Wehr

Von Bald gibt’s für Kinder aus Arnoldshain und Schmitten eine neue gemeinsame Mini-Wehr. Kirsten Brendel und Alexandra Scholz kümmern sich ab Herbst um die kleinsten Floriansjünger.
Kirsten Brendel von der Arnoldshainer Wehr (links) und Alexandra Scholz von der Schmittener Wehr betreuen künftig eine gemeinsame Mini-Wehr. Foto: Evelyn Kreutz Kirsten Brendel von der Arnoldshainer Wehr (links) und Alexandra Scholz von der Schmittener Wehr betreuen künftig eine gemeinsame Mini-Wehr.

Für Alexandra Scholz ist schon lange klar: „Wenn der Niklas sechs Jahre alt wird, brauchen wir ’ne Mini-Wehr.“ Schließlich ist ihr Mann Andreas Scholz kommissarischer Wehrführer in Arnoldshain und sie selbst hat vor ihrer Heirat sechs Jahre lang Christina und Karsten Löw in Schmitten bei der Betreuung der Mini-Wehr geholfen. Nicht nur der fünfjährige Niklas ist Feuer und Flamme für die Wehr, auch sein Bruder Tizian (2). Dass der vierjährige Lukas als Sohn von Gemeindebrandinspektor Christoph Brendel so schnell wie möglich bei den Floriansjüngern mitmachen will, ist klar, zumal auch seine Mama Kirsten Brendel in der Arnoldshainer Einsatzabteilung aktiv ist.

Mit ihrer Bereitschaft eine Mini-Wehr aufzubauen und zu betreuen, haben die beiden Arnoldshainerinnen dem Gemeindejugendwart Ralf Dieckmann aus der Seele gesprochen. Nach dem Vorbild von Oberreifenberg wünscht er sich in weiteren Ortsteilen solche Initiativen, damit interessierte Kinder, die noch zu jung für die Jugendwehr sind, an das Feuerwehrwesen herangeführt werden können.

In Satzung verankern

In der Arnoldshainer Wehr muss die Gründung der Mini-Wehr erst noch in der Satzung verankert werden. Das wird voraussichtlich Ende August der Fall sein. Da Alexandra Scholz nach wie vor eine starke Bindung zur Schmittener Wehr hat, lag es für sie nahe, dort die Mini-Wehr, die seit 2012 ruht, wieder zu beleben. Die Tochter des langjährigen Schmittener Wehrführers Bernd Rühl, Schwester des aktuellen Wehrführers Sascha Rühl und beste Freundin der Vorsitzenden Christina Löw weiß: „Auch in Schmitten ist viel Potenzial.“

Da die beiden künftigen Leiterinnen der Mini-Wehr als junge Mütter wieder berufstätig sind, ist es für sie leichter, die Kinder aus beiden Ortsteilen gemeinsam zu betreuen. Noch ein Vorteil: Weil die Jahrgangsstärke zum Teil sehr schwankt, sind immer genug Kinder zwischen sechs und neun Jahren da. Geplant sind 14-tägige Treffen, freitagnachmittags abwechselnd im Gerätehaus in Arnoldshain und in Schmitten. Unterstützt werden die beiden von Bianca Tessarek und Tatjana Seipel.

Viele Ideen im Kopf

Auch wenn es keine eigene Ausbildung für Miniwarte gibt, haben Brendel und Scholz jede Menge Ideen, wie sie die Kinder, die nicht mit der Jugendwehr üben dürfen, spielerisch an das Thema Feuerwehr heranführen wollen. Scholz hat bereits Erfahrungen aus Schmitten, außerdem treffen sie sich mit anderen Miniwarten aus dem Kreis. „Wichtig ist, dass schon die Kleinsten wissen, was sie tun müssen, wenn es brennt.“

„Klar sollen sie schon früh den Notruf kennen, aber viel wichtiger ist es, dass sie sich nicht in der hintersten Ecke verstecken, sondern sich laut bemerkbar machen, damit sie im Notfall gefunden werden“, so Alexandra Scholz . Die Minis, sollen keine Angst haben müssen vor Atemschutzgeräteträgern. Die können nämlich auf Kinder unheimlich wirken, vom Aussehen der Masken und von den Geräuschen, die sie beim Atmen machen. Ganz toll sei für die Kleinen, wenn sie die Einsatzabteilung besuchen im großen Auto sitzen und mal den Schlauch halten dürfen. Spiele, Bastelarbeiten, Ausflüge und einmal im Jahr eine gemeinsame Übernachtung gehören für die beiden Betreuerinnen auch dazu.

Eltern auch aus den Nachbarorten, die ihre Sprösslinge anmelden wollen, sollten sich melden bei Kirsten Brendel unter 017 15 67 05 17, Alexandra Scholz ( 017 96 83 39 13) oder per E-Mail an minis-as@ffw-arnoldshian.de .

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