Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen

Angekommen: erschöpft, aber zufrieden!

Von Nach fünf Tagesetappen mit einer Gesamtstrecke von insgesamt 750 Kilometern haben die Mitglieder der Radsportvereinigung Vorwärts Anspach die Ostsee-Insel Rügen erreicht. Dort wird am Wochenende das Seebrückenfest gefeiert.
Die Radsportler der RV Vorwärts Anspach sind auf Rügen angekommen. Jetzt erkunden sie noch die Ostseeinsel – auf dem Fahrrad. Die Radsportler der RV Vorwärts Anspach sind auf Rügen angekommen. Jetzt erkunden sie noch die Ostseeinsel – auf dem Fahrrad.
Neu-Anspach/Rügen. 

Endlose Kilometer führt die Allee schnurgeradeaus. Nach mehreren Kilometern kommt endlich eine Kurve. Nach dieser Abwechslung mündet die Landstraße aber erneut in kerzengerade verlaufenden drei Kilometern. Die letzte Etappe der Mehretappenfahrt der RV Vorwärts Anspach hatte Tour-Organisator Günther Bennerscheid und seine zwölf Mitstreiter nochmals alles abverlangt – obwohl die Route eigentlich topfeben verlief.

„In den östlichen Bundesländern mussten wir uns auf den langen Geraden schwer durchbeißen“, berichtet Günther Bennerscheid der TZ im Telefonat. „Vor allem die Bergfahrer unter uns waren ziemlich zermürbt. Doch beim Radsport gehört das Zähne zusammenbeißen einfach mit dazu.“ Überhaupt hatte die letzte der fünf Tagesetappen von Neu-Anspach bis Rügen den Pedalisten noch einmal alles abverlangt. Zum wiederholten Male kam die Gruppe in einen Starkregen und wurde dabei pitschnass. „Wir haben natürlich sofort angehalten und uns Überschuhe und Regenjacken angezogen“, berichtet Bennerscheid.

Um sich nicht noch durch von den Vorderleuten aufgewirbeltes Wasser zusätzlich vollspritzen zu lassen, waren die wackeren Männer auf den folgenden 20 Kilometern nicht mehr in einer Gruppe gefahren, sondern hatten ausreichend Abstand gelassen. „Während der Überfahrt mit der Fähre waren alle wieder entspannt und haben gelacht“, sagt Bennerscheid. „Als wir das Ortsschild von Binz passiert haben, waren alle überglücklich und haben tief Luft geholt.“

Zum Glück sind alle Fahrer gesund auf Rügen angekommen. Doch die Strapazen der Mammut-Tour hatten jeden der teilnehmenden Radsportler irgendwann einmal im Griff. „Zipperlein und Wehwehchen gehören einfach dazu. Mal tut es am Knie weh, dann wechselt der Schmerz in den Nacken. Auch die Füße werden heiß oder der Hintern tut weh“, sagt Bennerscheidt. „Das ist normal auf langen Strecken. Doch zum Glück schmerzt nie alles gleichzeitig.“

In Binz angekommen hatten freilich alle erst einmal einen Wunsch: Hotelzimmer beziehen und rasch eine lange Dusche nehmen. Frisch geduscht und adrett in Zivil gekleidet trafen sich die Männer an der Promenade, um gemeinsam den Sonnenuntergang zu sehen. Nach dem vielen Regen war die Belohnung perfekt.

„Unser Hotel liegt inmitten des historischen Ortskerns von Binz in zweiter Reihe zur Strandpromenade und damit nur 100 Meter vom weißen Ostseestrand entfernt“, erzählt der Tour-Chef und weckt damit bei den Daheimgebliebenen natürlich Urlaubsfreude.

Doch auch während des abschließenden Aufenthalts auf Rügen legen sich die Mitglieder der Radfahrvereinigung nicht nur faul in die Strandkörbe und machen Badeurlaub. Gemeinsam erkunden sie die Schönheiten und Sehenswürdigkeit der Insel wie das Kap Arkona – und das selbstverständlich mit dem Fahrrad.

Zur Startseite Mehr aus Usinger Land

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2016 Frankfurter Neue Presse