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Sozialtrakt der Freiwilligen Feuerwehr: 2,5 Millionen für energetische Sanierung

Von Der Stützpunkt der Freiwilligen Feuerwehr Usingen Mitte ist in die Jahre gekommen. Nun soll im ersten Schritt der Sozialtrakt saniert werden. Damit alleine ist es aber auf Dauer nicht getan. Weitere Sanierungen müssen folgen. Zustimmung fand die Vorlage aber nicht bei allen.
Die richtige Schutzkleidung allein reicht nicht, damit die Wehr arbeiten kann. In Usingen sollen alte Gebäudeteil saniert werden. Foto: (3534740) Die richtige Schutzkleidung allein reicht nicht, damit die Wehr arbeiten kann. In Usingen sollen alte Gebäudeteil saniert werden.
Usingen. 

Es ist ein Betrag, den die Stadt nicht gerade aus der Portokasse zahlt: 2,5 Millionen Euro hat die Verwaltung für die energetische Sanierung des Sozialtraktes der Freiwilligen Feuerwehr Usingen Mitte veranschlagt. Dass die Sanierung des Feuerwehrstützpunktes anstehe, sei auch aus Sicht der FDP unstrittig, wie Gerhard Brähler im Haupt- und Finanzausschuss einräumte. Doch damit alleine ist es bei der Feuerwehr noch nicht getan, machte der Liberalen-Fraktionschef deutlich. Vielmehr folge auf die eine Sanierung eine weitere, nämlich die Fahrzeughalle und auch noch die Werkstatt. Ob und wie das finanziell für die Stadt zu stemmen sei, darauf habe die FDP noch keine Antwort.

Arbeiten können

SPD-Fraktionschef Bernhard Müller machte sich für das Projekt stark. Derzeit sei es ohnehin schon schwierig, Einsatzkräfte und Ehrenamtliche für die Wehr zu gewinnen. Um so wichtiger sei es folglich, die Wehr auch mit den Räumlichkeiten so gut auszustatten, dass die Voraussetzungen für eine gute Arbeit erfüllt seien.

Die FDP hingegen habe bei den Ausgaben nicht nur die Feuerwehr im Blick, sondern auch die Beteiligung der Stadt an der vom Hochtaunuskreis geplanten Zwei-Feld-Sporthalle. Auch dafür soll die Stadt rund drei Millionen Euro locker machen, dies war ebenfalls Thema im Ausschuss.

Die Haushaltslage bewerten CDU und FDP dabei durchaus unterschiedlich. Während die FDP Kredite und Altlasten als Hemmschuh für die Neuverschuldung anführte, schätzte CDU-Fraktionschef Matthias Drexelius die finanzielle Haushaltssituation als nicht ganz so schlecht ein. Die Kassenkredite seien Dank den Erlösen aus dem Wohn- und Mischgebiet Schleichenbach II zurückgefahren worden, und auch die Niedrigzinsphase komme der Kommune gerade recht. Auch über eine Berufsfeuerwehr für das Usinger Land habe man sich Gedanken gemacht, und sei zu dem Schluss gekommen, dass das weder finanzierbar noch zeitlich zu meistern sei.

Grüne fordern Zahlen

Die Grünen forderten hingegen mehr Zahlen zu der Beschlussvorlage im Haupt- und Finanzausschuss. Wie Fraktionssprecherin Ellen Enslin ausführte, fehle es bei der energetischen Sanierung an einer Rentabilitätsberechnung und einer Aufstellung, wie viel CO² mit der Sanierung eingespart werde. Auch die FWG sei ein Befürworter der Freiwilligen Feuerwehr, führte Hellwig Herber aus. Die Wehr sei noch immer „eine Pflichtaufgabe der Kommune“, sagte Herber, wenn sie auch in Usingen auf ehrenamtlicher Arbeit basiert. Diese zu fördern und gut auszustatten, sehe die FWG als notwendig an und dazu gehöre nun mal auch gute Grundstrukturen zu schaffen. Die energetische Sanierung sei wichtig und werde von der FWG auch im Parlament mitgetragen. Ein wenig Eile ist zudem geboten, da die Sanierung auch mit Hilfe von Zuschüssen durch das Land umgesetzt werden soll.

Die Grünen enthielten sich im Ausschuss. Die FDP stimmte dagegen während SPD, CDU und FWG sich mit ihren Stimmen mehrheitlich für die Sanierung aussprachen.

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