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SPD fordert bessere Kindermedizin

Usinger Land. 

Die SPD-Ortsvereine aus dem Usinger Land (Wehrheim, Usingen, Neu-Anspach, Grävenwiesbach, Schmitten und Weilrod) haben sich in einer gemeinsamen Erklärung zum Thema „kinderärztliche Versorgung im Usinger Land“ zu Wort gemeldet. Der Anlass der gemeinsamen Erklärung sind die jüngsten Äußerungen des hessischen Sozialministers Stefan Grüttner (CDU) zur Kinderklinik in Bad Homburg. Der Minister hatte den Bau einer Kinderklinik abgelehnt, gleichzeitig aber mitgeteilt, dass er die Einrichtung einer Kindernotfallambulanz am Standort der Hochtaunuskliniken in Bad Homburg unterstützen wolle.

„Es wird Zeit, den Menschen im Usinger Land die Möglichkeit zu verschaffen, sich zu diesem Thema zu äußern. Wir unterstützen ausdrücklich die Initiative unseres Unterbezirksvorsitzenden Dr. Stephan Wetzel, der sich für eine Verbesserung der kindermedizinischen Versorgung im Usinger Land einsetzt. Dieses Ansinnen unseres Kreisvorsitzenden werden wir mit einer eigenen Unterschriftenaktion unterstützen, die zum Ziel hat, die kindermedizinische Versorgung im Usinger Land zu verbessern, beispielsweise durch die Einrichtung einer Kindernotfallstation im Krankenhaus in Usingen, heißt es einer Erklärung der SPD-Ortsvereine weiter. Die Tatsachen sprächen eindeutig für die Notwendigkeit, vordringlich im Usinger Land für eine Verbesserung zu sorgen.

Im Vordertaunus gebe es 19 kassenärztlich zugelassene Kinderärzte, im Usinger Land nur drei. Im Vordertaunus gebe es zusätzlich noch Privatpraxen. Im Vordertaunus sei samstags und sonntags zumindest für zwei Stunden pro Tag einen kinderärztlichen Notdienst eingerichtet, im Usinger Land nicht. Die Wege aus dem Usinger Land zu einer Kinderklinik in Frankfurt seien doppelt so lang wie aus dem Vordertaunus. Für Eltern mit Kindern in Not ist das ein unerträglich langer Zeitraum.

(tz)
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