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Nur noch die Wände stehen

Von Der baulichen Zustand der Villa Gans ist wesentlich schlechter, als dies die Untersuchungen vermuten ließen. Wegen Einsturzgefahr musste die Baustelle abgeriegelt werden.
Mit einem Bauzaun wird zurzeit die Villa Gans abgesichert, deren Dach einzustürzen drohte. Bilder > Mit einem Bauzaun wird zurzeit die Villa Gans abgesichert, deren Dach einzustürzen drohte.
Oberursel. 

„Betreten verboten“ steht in großer Schrift auf der Tafel, die am die Villa Gans umgebenden Bauzaun angebracht wurde. Und auch der Grund fürs Verbot ist zu lesen: „Einsturzgefahr“.

Wesentlich schlechter als erwartet hatte sich nämlich bei Beginn der Sanierungs- und Umbauarbeiten in der Villa Gans im Park an der Königsteiner Straße der bauliche Zustand des 1909 erbauten Hauses dargestellt. „Wir mussten feststellen, dass etwa 80 Prozent der Dachbalken vom Hausschwamm, einem das Holz zerstörenden Pilz, befallen waren, das Dach war stark einsturzgefährdet“, berichtet Projektleiter Martin Blodow.

Und Franz Julius Partes, Geschäftsführer der Igmet, die Bauherr des Villa-Hotel-Komplexes ist, sagt: „Es blieb uns nichts anderes übrig, als das Dach der Villa komplett abzutragen.“ Das bestätigte dem Bauherrn auch Wolfgang Breese, der Leiter der Unteren Denkmalbehörde bei der Stadt Oberursel. Zum gleichen Ergebnis kam ein von der Igemet bestellter Statiker. Auch der Fachmann, den das Landesamt für Denkmalschutz mit der Prüfung des Dachgebälks beauftragt hatte, erkannte, dass das Dach nicht mehr zu retten war und gab sein Okay fürs Abtragen.

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