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Brum: Alle Maßnahmen wurden abgestimmt

Hans-Georg Brum. Foto: Sabine Maurer (dpa) Hans-Georg Brum.
Oberursel. 

Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) hat Mutmaßungen des früheren Oberurseler Bürgermeisters und Staatssekretärs Gerd Krämer (CDU) zurückgewiesen, bei der Sanierung der Villa Gans werde versucht, den Denkmalschutz auszuhebeln und einen Abriss durchzusetzen (TZ berichtete). Die Sanierung der Villa Gans im Park der Gewerkschaftsjugend gestaltete sich wegen der schlechten Gebäudesubstanz sehr viel schwieriger als angenommen, erklärt Brum. Darauf habe die Stadt das Landesamt für Denkmalpflege sehr früh hingewiesen. „Unsere Bedenken haben sich nach Freilegung der kritischen Bausubstanz nicht nur bestätigt, heute zeigt sich, dass der Zustand noch viel schlechter ist, als wir zunächst vermutet hatten. Alle mit dem Bau befassten Fachleute bestätigen das“, betonte Brum.

Wesentliche Teile der Villa müssten rekonstruiert werden – soweit dies möglich sei mit dem historischen Material. Dennoch werde daraus kein „schlechtes Disneyland“, wie Gerd Krämer befürchte. „Die Villa Gans wird in ihrem äußeren Erscheinungsbild originalgetreu wiederhergestellt“, so der Bürgermeister. „Sie wird zusammen mit dem instandgesetzten Park dem denkmalgeschützten Ensemble ein dauerhaftes Überleben sichern und gleichzeitig durch das Hotel eine Bereicherung für Oberursel werden.“

Die Kritik am Investor Igemet, den Stadtverordnetenfraktionen und der Verwaltung weist der Rathauschef ebenfalls zurück. „Bei den Arbeiten wurde so vorgegangen, wie vom Landesamt für Denkmalpflege vorgegeben. Alle Maßnahmen wurden im Einzelnen mit dem Amt abgestimmt.“

(red)
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