Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Titelbild Mainova Marathon Laufsport - alles rund um den Mainova IRONMAN Frankfurt 2017 Usingen 22°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

Charly Körbel warb für den Tag des Nationalgerichts: Grüne Soße schlägt das Spiel

Eintracht-Sportchef Fredi Bobic mit Landesvater Volker Bouffier Bilder > Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst) Eintracht-Sportchef Fredi Bobic mit Landesvater Volker Bouffier
Frankfurt. 

Fußball und Essen – das verbindet. Auch deshalb nahm Bundesligarekordspieler Karl-Heinz Körbel die Aufgabe an, Botschafter der Veranstaltung „Grüne Soße Tag“ zu werden. Beim Abendspiel der Adlerträger gegen den Hamburger Sportverein (HSV) in der Commerzbank-Arena traf der ehemalige Profifußballer, den alle liebevoll „Charly“ rufen, Maya Wolff und Thorsten Müller , die beiden Macher dieses Tages, der am Donnerstag, 22. Juni, über die Bühne geht und der ganz Frankfurt in den Bann der „Grie Soß“ ziehen soll. Von den Plätzen der Loge der Betreibergesellschaft der Commerzbank-Arena aus verfolgten sie die tor- und phasenweise auch trostlose Partie.

Da heiterte das Trio der Plausch über die Grüne Soße so richtig auf. „Also, ich esse sie unheimlich gerne“, sagt der 62-Jährige. „Am liebsten natürlich die, die meine Mutter zubereitet – obwohl sie keine Hessin ist“, so Körbel weiter. „Grie Soß, das ist für mich eine Allzweckwaffe. Die kann man immer essen“, findet Körbel. Vielleicht hätten die Adlerträger als Vorbereitung auf das Spiel ein paar Portionen davon zu sich nehmen sollen. Auch Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) ist kein Grüne-Soße-Verächter. „Die beste macht meine Frau“, sagt der Landesvater. „Die Grie Soß, die gehört in unserer Familie zu den besonderen Standard-Gerichten“, so Bouffier, der den Samstagabend im Stadion verbrachte, was für ihn – leider – nicht selbstverständlich ist: „Das ist ein seltener Glücksfall und ich bin auch hier, weil mich der Vorstandsvorsitzende von Eintracht Frankfurt mal wieder eingeladen hat“, erklärte er mit Blick auf Wolfgang Steubing , mit dem er von der Vorstandsloge von Eintracht Frankfurt aus das Spiel verfolgte. Da gibt es auch immer etwas zu essen, und der Finanzvorstand der Adlerträger, Axel Hellmann , bot auch zwei besonderen Gästen etwas an. „Greift zu, Jungs“, rief er dem ehemaligen Fußball-Nationalmannschafts-Kapitän Lothar Matthäus und Christoph Metzelder, ebenfalls ehemaliger Nationalmannschaftsspieler, zu. Die ließen sich nicht lumpen und kosteten gleich – allerdings gab es keine Grüne Soße, jedenfalls an diesem Abend. Die beiden kommentierten für den Bezahlsender Sky das Spiel und schauten in der Loge vorbei, wenn sie gerade mal nicht auf Sendung waren.

„Früher war ich öfter hier, aber wir befinden uns gerade in einer politisch hochbrisanten Zeit“, so Volker Bouffier. Dass er so ein Faible für dieses Frankfurter Ur-Gericht hegt, wird Maya Wolff freuen, die nicht vorrangig ins Stadion gekommen war, um Werbung für die Veranstaltung zu machen, „sondern weil ich Eintracht-Fan bin“. Außerdem „hat die Mannschaft immer gewonnen, wenn ich im Stadion war“. Doch jede Serie hat auch mal ein Ende. Schade.

Zur Startseite Mehr aus Stadtgeflüster

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse