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Amt für Straßenbau: Wo die Bagger rollen werden

Von Rüdiger Auth vom Amt für Straßenbau bestätigte dem Ortsbeirat in Nieder-Eschbach: „Ihre Straßen sind in gutem Zustand.“ Trotzdem ist in den kommenden Jahren einiges zu tun.
Schlaglöcher: Die Berner Straße, hier hinter dem Baumarkt, muss grundhaft erneuert werden. Foto: Leonhard Hamerski Schlaglöcher: Die Berner Straße, hier hinter dem Baumarkt, muss grundhaft erneuert werden.
Nieder-Eschbach. 

Mit 4,8 Millionen Euro wird die grundhafte Erneuerung der Genfer Straße und der Berner Straße in Nieder-Eschbachs Gewerbegebiet ziemlich teuer. Das Bauprojekt nimmt einen Großteil der 6,3 Millionen Euro in Anspruch, die das Amt für Straßenbau und Erschließung bis 2020 in Nieder-Eschbach investieren will. Dies sagte Rüdiger Auth, beim Amt zuständig für den Norden und Osten der Stadt, in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats 15.

Auth zufolge fahren Bauexperten regelmäßig auf den 1450 Kilometern Frankfurter Straßen und bewerten deren Zustand. „Da sieht Nieder-Eschbach sehr gut aus“, sagte Auth. „Es gibt nur ganz wenige Straßen, die grundhaft erneuert werden müssen.“ Soll heißen, bei diesen wenigen Straßen ist wie zum Beispiel in der Genfer und der Berner Straße das Abtragen der obersten 60 Zentimeter nötig, um die Straßen grundsätzlich neu aufzubauen.

Zeitig bauen spart Geld

Die meisten Straßen im Stadtteil sind als blau oder grün markiert, also in gutem Zustand. Investiert wird deshalb vor allem in die „gelben“ Straßen: „Sie sind noch nicht so kaputt, dass man sie grundhaft erneuern muss“, erläuterte Auth, „und man kann Geld sparen, wenn man sie schnell repariert, ehe sie als rot bewertet werden müssen.“

In Nieder-Eschbach stehen solche Reparaturen im laufenden Jahr an vier Stellen an: Der Holzweg, ein Feldweg zum Modellflugplatz, wird erneuert, die Verbindung von der Heinrich-Berbalk-Straße zur Georg-Büchner-Straße wird gemacht, die Steinerne Straße erhält einen neuen Belag, und die Gehwege an der Kreuzung Deuil-la-BarreStraße und der Fritz-Erler-Straße werden niveaugleich zur Straße und damit leichter für Rollstuhlfahrer zu passieren. Insgesamt kostet dies 185 000 Euro.

Im nächsten Jahr erhalten die Tulpen- und die Narzissenstraße eine neue Decke (170 000 Euro), die schon erwähnte Sanierung der Genfer Straße beginnt frühestens 2018, und 2019 schließlich wird der Urseler Weg erneuert. Das Stück von der Homburger Landstraße bis zur Altvaterstraße soll 320 000 Euro kosten. Grundhaft erneuert wird die Kreuzung Einsteinstraße/Am Sprudel. Hierfür sind 480 000 Euro veranschlagt.

Wie Auth ausführte, hat das Amt für Straßenbau und Erschließung in den vergangenen Jahren bereits viele Straßen grundhaft erneuert, so etwa die Prager Straße, was mit 800 000 Euro zu Buche geschlagen hat. Die Sanierung der Straße An der Walkmühle kostete 250 000 Euro, und mit einer Reihe kleinerer Bauarbeiten kam die Summe der Investitionen in Nieder-Eschbach auf 1,4 Millionen Euro.

1,4 Mio. Euro investiert

Aus einem anderen Topf, so Auth, werden die Instandhaltungen bezahlt. Hier flossen 447 000 Euro nach Nieder-Eschbach. Es verteilt sich mit 152 000 Euro auf die Instandhaltung der Gehwege, 110 000 Euro auf Schlossereiarbeiten und 62 000 Euro auf diverse Markierungsarbeiten. Die reine Instandhaltung der Fahrbahn kostete in Nieder-Eschbach nur 123 000 Euro. „Daran sieht man“, so Auth, „wie gut der Zustand in Nieder-Eschbach ist. In anderen Stadtteilen müssen wir alleine auf diesen Posten 500 000 Euro aufwenden.“

Insgesamt hat Auth 4,8 Millionen Euro für Instandhaltungen und 1,54 Millionen Euro für Investitionen in seinem Jahresbudget; er ist dafür aber auch für sämtliche Straßen aller Ortsbeiratsbezirke von acht bis 16 verantwortlich, quasi also für fast alles nördlich und östlich des Anlagenrings.

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