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Zuwanderung in Deutschland: Steinbach warnt: Deutschland gerät aus den Fugen

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach hat davor gewarnt, in diesem Jahr noch einmal eine Million Zuwanderer aufzunehmen.
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Frankfurt. 

Für eine Begrenzung der Zuwanderung hat sich die CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach am Sonntag beim Neujahrsempfang der CDU-Stadtbezirksverbände Ostend, Nordend und Bornheim ausgesprochen. In ihrer Rede warnte sie davor, „dass Deutschland aus den Fugen geraten könnte“. Es sei nicht verantwortbar, in diesem Jahr nochmals eine Million Zuwanderer aufzunehmen. „Wir müssen zur strikten Umsetzung des geltenden Rechts zurückkehren“, sagte sie. „Sonst tragen wir die Verantwortung für eine Radikalisierung unserer Gesellschaft.“ Das würde früher oder später auch in Frankfurt spürbar werden. Nach Ansicht Steinbachs wird das friedliche Miteinander von Menschen unterschiedlicher Kulturen aufs Spiel gesetzt, „wenn Emotionen und eine auf die deutsche Sicht begrenzte Moral die Begründungen für politisches Handeln sind“. Das Land und die Gesellschaft seien mittlerweile weitgehend überfordert.

Steinbach plädierte dafür, sich die „klassischen Einwanderungsländer“ zum Vorbild zu nehmen. „Diese laden ein, wen sie brauchen und wer ihre Werteordnung anerkennt.“ Deutschland hingegen habe seine nationale Souveränität aufgegeben und überlasse es den Zuwanderern selbst zu entscheiden, wer kommt und wer bleibt. „Ich bin davon überzeugt, dass solch ein Verzicht auf Steuerung den sozialen Frieden hochgradig gefährdet“, sagte die Abgeordnete. Das Grundrecht auf Asyl werde sich nur dann dauerhaft bewahren lassen, wenn die Migration konsequent begrenzt wird.

(red)
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