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Bald Kooperative Gesamtschule: Kraft-Schule plant Neuanfang mit Schulform-Wechsel

Von Die Heinrich-Kraft-Schule in Fechenheim plant einen Neuanfang: Sie möchte ihre Schulform wechseln und braucht vielleicht sogar einen neuen Namen.
Direktorin Christine Georg will der Heinrich-Kraft-Schule in Fechenheim ein neues Profil geben. Foto: Christian Christes (Christian Christes) Direktorin Christine Georg will der Heinrich-Kraft-Schule in Fechenheim ein neues Profil geben.
Fechenheim. 

Die Gesamtkonferenz der Lehrer hat bereits zugestimmt, nächste Woche wird die Schulkonferenz über den Wandel beratschlagen: Demnach soll die Fechenheimer Heinrich-Kraft-Schule ihren Status als Integrierte Gesamtschule (IGS) aufgeben und sich in eine Kooperative Gesamtschule (KGS) mit Mittelstufenschule umwandeln. In dieser Form, so die Überzeugung von Direktorin Christine Georg, könne die Schule ihre Stärken besser ausspielen und für Schüler und Eltern attraktiver werden.

„Wir kämpfen mit unserer Lage am Stadtrand, so schaffen wir es nicht, die Anmeldezahlen für die fünften Klassen zu steigern“, erklärt Georg. „Dabei haben wir eine klare Stärke in der Berufs- und Studienorientierung.“ Um dies auszubauen, sei die Stundentafel der KGS besser geeignet als die der integrierten Gesamtschulform.

In Vorgesprächen haben Stadt und Land ihre Zustimmung erkennen lassen. Wird das Konzept amtlich, erwartet die Kinder folgendes Programm: In der fünften Klasse lernen alle gemeinsam im Klassenverband. In der sechsten und siebten werden sie in den Fächern Mathe, Deutsch und erste Fremdsprache nach Niveaustufen aufgeteilt und haben zudem zwei Stunden Wahlpflichtunterricht mit beruflichen Schwerpunkten: Kochen, Holz- oder Metallbearbeitung, IT. . .

Ab Klasse acht trennen sich dann die Wege, geht ein Teil der Kinder auf den Gymnasialzweig, dessen Angebot dem anderer Gymnasien entspricht, und der andere auf die Mittelstufenschule für Haupt- und Realschüler. Dort wird die Berufsvorbereitung intensiv fortgeführt: Bis zu fünf Unterrichtsstunden pro Woche werden dafür genutzt, zudem ist die Zusammenarbeit mit einer Berufsschule geplant.

„Wir fügen das Beste aus allen Schulformen zusammen. Ein solches Angebot gibt es weit und breit nicht“, so Schulleiterin Georg. Bliebe die Schule eine IGS, könnte sie die berufsvorbereitenden Fächer nicht so ausweiten. Die Direktorin hofft, alle Genehmigungen so schnell einzuholen, dass der Neustart zum Sommer 2018 klappt.

Aus der Frankfurter CDU kam gestern schon mal Lob: Die Landtagsabgeordnete Bettina Wiesmann äußerte sich besonders erfreut darüber, dass es dann auch in Frankfurt eine Mittelstufenschule gäbe. Diese neue Schulform hatte die schwarz-gelbe Landesregierung vor einigen Jahren eingeführt. „Die Mittelstufenschule bietet eine verstärkte Praxis- und Berufsorientierung ab der Klasse 8“, so Wiesmann. Eine kooperative Gesamtschule sei eine klar gegliederte und zugleich flexible Schule. Auch die CDU-Fraktionsvorsitzende im Ortsbeirat 11, Christel Ebisch, gratulierte: „Ein solcher Schritt ist gut für Fechenheim und wird auch die Zusammenarbeit mit dem neuen Offenbacher Hafenviertel voranbringen. Es braucht dann auch einen neuen Namen für unsere neue Schule, damit klar wird, dass etwas Neues beginnt.“

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