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Zoo Frankfurt: Erdferkel Elvis mit fast 25 Jahren gestorben

Traurige Nachricht aus dem Frankfurter Zoo: Erdferkel Elvis, eines der bekanntesten und beliebtesten Tiere im Zoo, ist eines natürlichen altersbedingten Todes gestorben. Die gute Nachricht: Wenige Stunden nach Elvis‘ Tod brachte Erdferkel Ermine ein Jungtier zur Welt.
Erdferkel Elvis ist im Frankfurter Zoo gestorben. Foto: Zoo Frankfurt Erdferkel Elvis ist im Frankfurter Zoo gestorben.
Frankfurt. 

Der 1993 geborene Elvis war bereits ein betagtes Erdferkel – im August wäre er 25 Jahre alt geworden. Das teilte der Zoo am Donnerstag mit. Seit 1997 lebte Erdferkel Elvis im Frankfurter Zoo. Hierher kam er aus dem Zoo von Memphis – und so kam der äußerst umgängliche und freundliche Erdferkel-Mann auch zu seinem Namen.

Erdferkel haben so einen feinen Geruchssinn, dass sie auch mickrige Termiten im Boden aufspüren können. Hier sind die Frankfurter Zoo-Bewohner Ernst und Ermine (v.l.) bei der Mahlzeit zu sehen.
Frankfurter Zoo Warum Erdferkel geniale Jäger sind

Wie spürt das Erdferkel im Dunkeln Termiten auf? Ein Film im Grzimekhaus des Zoos zeigt es. Er gehört zum neuen multimedialen Informationssystem, mit dem Besucher mehr über nachtaktive Tiere lernen können.

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Da Erdferkel Einzelgänger sind, wurde Elvis zeitweise getrennt von seiner Partnerin Ermine in einer Anlage hinter den Kulissen gehalten. Hier konnte er gelegentlich im Pflegerbereich spazieren gehen und mit dem Lastenaufzug zu fahren, was ihm offensichtlich gut gefiel. Überhaupt war Elvis ausgesprochen geduldig und vorsichtig im Umgang mit Menschen, sodass er ab und zu Besuch bekam und mit einem Augenzwinkern als „pädagogisches Erdferkel“ bezeichnet wurde.

Todesursache von Erdferkel Elvis wird untersucht

Dass Elvis so duldsam war, erleichterte auch die in den letzten Monaten immer häufiger notwendig werdenden medizinischen Behandlungen. Im April sorgten Berichte aus der Tierklinik Hofheim für Aufmerksamkeit. Dort wurde Elvis wegen einer Zyste untersucht und behandelt.

30.05.2018, Hessen, Frankfurt am Main: Die noch namenlosen Löwenbabys liegen bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt in ihrem Gehege im Zoo Frankfurt. Mutter «Zarina» hatte die drei am 14. April zur Welt gebracht. Foto: Boris Roessler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Noch ein bisschen tapsig, aber bereits recht neugierig: Zum ersten Mal seit 15 Jahren sind im Frankfurter Zoo Löwenbabys zu sehen. Die drei Jungtiere dürften ein Besuchermagnet werden. Für die Erhaltung der Asiatischen Löwen ist ihre Geburt ein wichtiger Erfolg.

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Mit großem Lebenswillen erholte sich Elvis jedes Mal wieder gut und lebte in bester Erdferkel-Manier mit Ermine zusammen. Doch am letzten Wochenende baute er plötzlich ab, fraß nicht mehr und wurde inaktiv. Alle Zeichen deuteten darauf hin, dass seine Zeit gekommen war, denn auch sofort eingeleitete Diagnostik und Behandlungen konnten den schnellen Verlauf nicht aufhalten.

Im Landesbetrieb Hessisches Landeslabor in Gießen wird nun routinemäßig die genaue Todesursache geklärt.

Bilderstrecke Baby-Boom im Frankfurter Zoo
Das kleine Helmkasuar-Baby genießt die Sonne und seine Mama...Das kleine Zwergseebär-Baby spielt......mit seinen Artgenossen oder knabbert...

Elvis war ein guter Zuchtmann. Bereits ein Jahr nach seiner Ankunft in Frankfurt wurde sein erstes Jungtier geboren. Vier Nachkommen leben derzeit in Deutschland, England und den Niederlanden. Und am Dienstag war die Freude groß, als am Nachmittag das erwartete Jungtier von Elvis und der zehnjährigen Ermine geboren wurde.

Das Geschlecht des Jungtiers ist noch nicht bekannt. In Erinnerung an seinen beliebten Vater erhielt das Kleine aber schon jetzt den Namen Mempis.

red

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