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Ermittlungen laufen: Angriff auf Jutta Ditfurth: 19-Jähriger im Verdacht

Von Der Mann, der vor zwei Monaten die Stadtverordnete Jutta Ditfurth (Ökolinx) im ICE mit einer Metallstange angegriffen haben soll, konnte inzwischen identifiziert werden.
Jutta Ditfurth hat eine Metallstange auf den Hinterkopf bekommen. Foto: Philipp von Ditfurth Jutta Ditfurth hat eine Metallstange auf den Hinterkopf bekommen.

Der Mann, der vor zwei Monaten die Stadtverordnete Jutta Ditfurth (Ökolinx) im ICE mit einer Metallstange angegriffen haben soll, konnte inzwischen identifiziert werden. Es handelt sich um einen 19-Jährigen aus dem Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz. Das teilte die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern gestern auf Anfrage unserer Zeitung mit. Gegen ihn werde wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Das Verfahren laufe noch.

Jutta Ditfurth hat eine Metallstange auf den Hinterkopf bekommen.
Vorfall im ICE Angriff aus dem Nichts: Jutta Ditfurth sucht Zeugen

Während einer Zugfahrt wurde Jutta Ditfurth von einem Unbekannten angegriffen. Der Mann habe ihr mit einer Metallstange zweimal auf dem Kopf geschlagen, teilte die Ökolinx-Stadtverordnete Anfang der Woche mit. Per Twitter-Aufruf sucht sie nun nach Zeugen.

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Ditfurth hatte die Attacke, die sich am 23. März während einer Bahnfahrt von Frankfurt nach Freiburg ereignet haben soll, selbst auf ihrer Facebook-Seite öffentlich gemacht. Noch vor dem ersten Zwischenstopp in Mannheim habe ihr ein unbekannter Mann mit einer Metallstange zweimal mit voller Wucht auf den Hinterkopf geschlagen., teilte sie damals mit. „Die Schläge kamen aus dem Nichts. Ob er mich erkannt hat, weiß ich nicht.“

Die aus Fernsehtalkshows bekannte Politikerin und Publizistin verzichtete darauf, die Polizei zu rufen. Angeblich aus Rücksicht auf die anderen Fahrgäste, da der Zug sonst im Mannheimer Hauptbahnhof hätte warten müssen. Hinterher bereute sie diese Entscheidung und suchte mit folgender Täterbeschreibung nach Zeugen: „Von ihm weiß ich nur, dass er jung war, etwa 1.70 Meter groß, hellhäutig, deutsch sprach und eine dunkelrote Pudelmütze trug.“

Ob der nun identifizierte Tatverdächtige sein Opfer aus politischen Gründen ausgewählt haben könnte, lässt die Staatsanwaltschaft offen. Eine „tragfähige Aussage zum Motiv der handelnden Person“ sei derzeit noch nicht möglich, antwortete die Ermittlungsbehörde auf diese Frage.

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